Annette & Betty - Könntest du mit 50€ im Monat überleben?

Shownotes

Wir sprechen über Flucht, Zugehörigkeit und das Gefühl, kein Zuhause zu haben. Über Isolation, Würde und ein System, das geflüchteten Frauen in Deutschland den Zugang zu Sicherheit, Gemeinschaft und Selbstbestimmung erschwert. Betty und Annette von Women in Exile erzählen von einem Traum, der seit vielen Jahren wächst: ein eigenes Haus in Brandenburg. Ein Ort, an dem geflüchtete Frauen ankommen, sich organisieren, sich gegenseitig stärken, voneinander lernen und sich gemeinsam eine Zukunft aufbauen. Im Mittelpunkt stehen das Leben in Sammelunterkünften, politische Hürden und unsichtbare Barrieren im Alltag – und die Frage, wie aus Solidarität Widerstand entsteht und aus Widerstand konkrete Veränderung. Home in Exile ist mehr als ein Hausprojekt. Es ist ein politischer Raum, ein Versprechen und ein Zeichen dafür, dass Menschen, die viel zu oft übersehen werden, sich ihre Stimme und ihren Platz in dieser Gesellschaft selbst erkämpfen.

Instagram: @homeinexile Das Projekt auf Startnext: Home in Exile – von geflüchteten Frauen für geflüchtete Frauen Das Projekt braucht 210.000 € damit es umgesetzt werden kann. Unterstütze Home in Exile jetzt!

Starte dein feministisches Projekt

Zeitlich begrenzte Rabatt-Codes dieser Folge:

  • S_Genug35 > 35% Rabatt für feministische Projekt im Juni 26
  • S_FundingFieber > 20% Rabatt für alle Projekte 2026

Details zu unserer Kampagne: Feministische Revolution starten (https://www.startnext.com/feministische-revolution-starten))

Beteiligt an dieser Folge

Gäste: Annette & Betty Host: Denis Bartelt Regie/Leitung: Florence Michel Design/Fotografie: Alexander Elsner Schnitt: Max Frisch Sound: alldatmaddis (Mathis Klemm)

Transkript anzeigen

00:00:00: Will ich in der Community leben?

00:00:01: Möchte ich offen sein, habe ein offenes Herz.

00:00:04: Wie denke ich über andere Nacht?

00:00:05: Da spielt keine Rolle ob jemand geflüchtet ist.

00:00:08: Schwarz, männlich, gender, fluid... Egal welche Person ist es erst mal ein Mensch, das heißt ich brauche ein offenes Herz.

00:00:17: Und wenn ich dieses offene Herz habe, gucke ich.

00:00:19: was möchte ich?

00:00:20: Möchte ich in einem Community oder möchte ich isoliert leben?

00:00:23: Mäuchte ich meine kleine zwei Single-Farmen mit meinem Gartensaunen und beim Gartenswerk?

00:00:29: Oder möchte ich eigentlich soziales als soziales Wesen leben?

00:00:33: Damit werde ich offen!

00:00:35: Triggerwarnung In dieser Folge sprechen wir unter anderem über Flucht, Rassismus, Diskriminierung und Gewalt gegen geflüchtete Frauen.

00:00:42: Bitte achte auf dich und entscheide ob du diese Folge gerade hören möchtest!

00:01:02: Ich habe heute eine neue Episode mit feministischer Power für dich.

00:01:14: In Brandenburg entsteht ein eigenes Haus mit Garten und Vortragssaal.

00:01:25: Ein selbstbestimmter Schutzraum gegen die Isolation des Lagersystems, und zugleich einen politischer Ort gegen Rassismus- und Ausgrenzung.

00:01:32: Der Leitgedanke?

00:01:33: Kein Lager für Frauen und Kinder!

00:01:35: Moment...

00:01:36: Lager?!

00:01:36: Zu Gast sind Annette, die die Bau- und Renovierungsarbeiten vor Ort koordiniert sowie Betty von Women in Exile.

00:01:42: Wir sprechen über zu Hause Und Sicherheit im Exil Über Selbstorganisation als Widerstand und darüber wie das Crowdfunding Also die Community ihr dieses Projekt trägt.

00:01:53: Es gibt Gänsehautmomente, diese beiden Frauen haben mich sehr beeindruckt.

00:01:57: viele der Worte heilen jetzt noch in mir nach.

00:02:00: ich wünsche dir gute Impulse.

00:02:01: mit unseren Gedanken los geht's!

00:02:04: Herzlich willkommen zurück bei Fanning Fieber.

00:02:06: wir sind jetzt hier bei der vierten Folge wieder im Publix und diesmal weil wir jede Challenge nehmen haben wir gleich zwei gestern bei uns einmal die Annette auf meiner linken Seite und die Betty auf der rechten Seite und ich freue mich sehr dass ihr beiden es her geschafft habt.

00:02:21: Ihr wart aber gar nicht alleine, ihr seid zu fünf gekommen oder zu vier.

00:02:27: Auf jeden Fall so groß ist unser Studio und nicht deshalb haben wir euch beide jetzt hier in Nordrhein.

00:02:32: Das tut mir echt leid.

00:02:33: ich hätte natürlich viel lieber alle von euch her reingenommen weil ihr seid eine tolle Truppe!

00:02:37: Wir haben aber dafür ein schönes großes Gruppenfoto gemacht Und also ich freue mich, euch hier willkommen heißen zu können bei uns im Podcast Funding Fieber.

00:02:46: Und ihr seid natürlich hier, weil ihr ein Projekt habt.

00:02:48: aber bevor wir loslegen möchte ich gerne wissen wie es euch geht.

00:02:51: Bitte!

00:02:53: Mir geht's gut und freu mich ja so sein und hoffen, dass wir so viele Leute erleichtern konnten.

00:03:05: Unbedingt ja.

00:03:06: Annette?

00:03:07: Ja mir gehts auch gut.

00:03:08: Ich bin auch dankbar, dass es dieses Podcast gibt und dass wir nochmal eine Möglichkeit haben in die Öffentlichkeit zu gehen.

00:03:14: Und dass wir das zusammen vielleicht ganz gut hinkriegen.

00:03:17: Ich hoffe, wir schaffen das mit Freude darüber zu bringen weil ich wirklich sehr begeistert von dem Projekt bin!

00:03:26: Ja, ihr habt ein sehr großes Herzensprojekt und uns ist das natürlich aufgefallen von Anfang an mit wie viel Energie ihr da drin seid.

00:03:33: Aber wichtig ist ja auch zu sagen, ihr seid schon mitten in der Kampagne.

00:03:36: Diese Kampagne läuft schon eine ganze Zeit im Fundraising für Home and Exile.

00:03:41: Es gibt Home & Exile als Projekt Das wird wir uns ein bisschen erklären und Home&Exile.

00:03:47: Und Home &Exile hatten Crowdfunding gestartet und ihr seid jetzt bei onehundertvierzigtausend Euro von ca.

00:03:54: tausend Menschen wenn ich das richtig gesehen habe.

00:03:57: Und das ist eine sehr, sehr große Zahl nicht groß genug für kein Projekt der Welt groß genug trotzdem in der heutigen Zeit tausend Menschen zu erreichen die wirklich Geld geben.

00:04:07: Das ist schon mal eine sehr sehr große Leistung und ich finde darauf könnt ihr sehr stolz sein.

00:04:11: also nicht viele Projekte schaffen dass und es hat sicherlich damit was zu tun was die Idee von eurem Projekt ist.

00:04:17: wer möchte denn gerne so ein bisschen etwas über die Idee erzählen?

00:04:21: Betti du vielleicht.

00:04:28: Wir sind lange hier, wir sind vom Jahr two-thausend-zwei gegründet als eine gefrühsterte Frauengruppe.

00:04:37: Viel

00:04:38: älter als das nächste tatsächlich, das nächste ist fünfzehn Jahre alt.

00:04:41: Zwei-tausends zwei ist noch mal sehr viel älte, tatsächlich.

00:04:44: Ja genau und wir haben inzwischen viele gemacht Und ich denke, wir haben auch viele Leute erleichtert.

00:04:55: und weil wir machen auch viele politische Sachen.

00:05:01: Wir treffen uns in Berlin manchmal oder auch in Bladenburg mit gefrüchteten Frauen vom Berlin- und Bladenberg.

00:05:22: was heißt, als ein geflüchteter Frauen in Brandenburg zu sein und auch wer ein Frau oder eine Familie, wer wohnt auch in die Wohnunterkunft.

00:05:37: Und darum wir bekommen viele und darf von diesem Gespräch machen via unsere politische Arbeit.

00:05:49: Wir haben uns organisiert, weil wir auch gesehen, dass die Flaun sind.

00:05:56: Sozussagen drehen mal von dieser Asyl-Sukeda-Gesist.

00:06:03: Sie sind sozussagend diskriminiert von dieser Gesist.

00:06:09: und darum, wie können wir die Flauen uterspielen?

00:06:19: und dass sie so zu sagen integriert in diese Gesellschaft.

00:06:27: Und auch, wie sie alle wegfieden kann in dieser Gesellschaft.

00:06:34: Das ist warum wir immer geträumt haben für eine Haus.

00:06:39: Es ist ein Projekthaus, wo wir zusammenwohnen können auch unsere politische Arbeit da drinnen machen.

00:06:53: Also Hilfe zur Selbsthilfe sozusagen, wie werden denn die Frauen auf euch aufmerksam als auf den Verein erst mal?

00:07:02: Woher erfahren sie davon dass es euch gibt das ihr eine Anschlaufstelle seid um euch gegenseitig zu helfen?

00:07:08: ist das sichtbar ohne ihnen?

00:07:10: oder

00:07:13: Das kann ich sagen.

00:07:14: wir haben vor lange über das gearbeitet.

00:07:24: Am Anfang haben wir in die Lager getroffen oder in den Kampf, und nachher haben wir anfangen mit der Pflauen eine sortsperre Superarbeit zu anfangen, wo die Pflauensagen die andere über unsere Gruppe.

00:07:44: Und dann in den Jahr zwei tausend zwölf haben wir als Verlein gegründet und von da haben wir auch anfangen, nicht nur in Berlin und Bladenburg zu arbeiten.

00:08:01: Aber wir haben angefangen mit anderer Bundesladen zu vernetzen.

00:08:09: Wir machen so Busstour in ganz Deutschland.

00:08:16: Manchmal sind wir zu den, manchmal in Norden oder so und von da bekommt man viele Unterstützungen vom Reuter.

00:08:26: Und auch eine davon, was wir entschieden haben, dass wir ein Wohnhaus blau können ist, wo wir in diesen Touren gehen.

00:08:38: Wir haben immer Reuter bei uns und viele sind Projekthausen in Diggans oder Ubalal.

00:08:50: Und da bekommen wir diese Solidarität, dieses Unterstuhl-Sturm von Dimensionen.

00:08:58: Wir sind auch geistert vom Dee und sagen vielleicht wir blocken etwas wie diese?

00:09:09: Mehrmals machen wir, wenn wir treffen uns.

00:09:13: Wir treffen in anderen Leuten ... anderen Leuten Spaces und wir sind ... wir manchmal müssen bezahlen.

00:09:25: Wir sind da vielleicht, wir haben nur einen Tag dort aber wir mussten manchmal mehr Zeit miteinander verbringen und mehr tauschen.

00:09:37: darum war uns sehr wichtig, dass wir eine eigene Haus.

00:09:44: Lass mich an dieser Stelle kurz unterbrechen weil dieses Projekt deine Unterstützung verdient.

00:09:49: Home in Exile ist ein Hausprojekt von Women In Exile and Friends getragen von geflüchteten Frauen die seit über zwanzig Jahren füreinander einstehen.

00:09:58: das Haus im Brandenburg ist dabei viel mehr als Mauern und ein Dach.

00:10:01: es ist ein Ort der Vernetzung Zum Zusammenkommen, zum Austauschen, zum Kräfte sammeln gegen Isolation und Rassismus.

00:10:09: Unterstütze die Frauen dabei sich selbst zu stärken!

00:10:11: Den Link zur Kampagne findest du wie immer in den Shownotes.

00:10:14: Höre zu, unterstütze Teile und hilf mit diesen Ort der Vernetzung Wirklichkeit werden zu lassen.

00:10:20: Also ihr werdet eingeladen in anderen Bundesländern könnt dort sehen wie das funktioniert Mit so einem Haus, mit so einer Gemeinschaft.

00:10:26: Und das gibt es in Berlin und Brandenburg bisher So in der Form nicht oder?

00:10:32: Es gibt auch hier in Berlin, weil wir machen auch Veranstaltungen, wo wir die Leute einladen.

00:10:39: Ein anderer gefrüchteter Mensch vom anderen Bundesländer und wir haben das auch in Berlin an Bladenburg.

00:10:48: Aber uns leist so zu sagen ... Ich weiß es nicht, aber ich denke ist der erste gefrühsterte Frauenprojekt

00:10:57: von euch.

00:11:00: Es gibt andere Projekthausen in Bladenburg oder Berlin, aber das für uns ist unsere gefrühsterte Flauen.

00:11:13: Ja tolles Sales Empowerment

00:11:16: auf jeden

00:11:17: Fall.

00:11:17: Ich finde es sehr wichtig!

00:11:18: Du hast aber am Anfang von Lager gesprochen und das ist ein Begriff, den verwendest du sicherlich explizit.

00:11:25: so kannst du ein bisschen was darüber erzählen wo ihr Also, wie ihr gerade lebt und was das eigentlich... also wenn Menschen zu uns kommen dann kommen sie in so einem Lager an.

00:11:37: So wie du gesagt hast Und von dort aus wollen Sie sich Ihr Leben organisieren.

00:11:42: Wie muss ich mir das vorstellen?

00:11:44: Weil der Begriff ist schon sehr eindrücklich.

00:11:47: auf jeden Fall

00:11:48: Ja und auch sehr Konflikt sozusagen weil viele Leute nicht holen, dass wir die Kampfs oder die Heimelager nennen.

00:12:04: Aber für uns ist Lager, weil wir sind da gelagert.

00:12:10: Wir kommen hier und haben keine Möglichkeit zu sagen, ich muss mein Leben so

00:12:21: sein.".

00:12:22: Und dann jemand oder die Authorities sagt, Sie müssen in diesem Raum mit sechs anderen Leuten wohnen, welche sind ... Man kennt nicht.

00:12:40: Und das ist sehr schwierig, weil es immer diese Konflikte gibt.

00:12:45: in dieser Lage war und darum wir haben auch uns selbst organisiert, aber wir haben gesehen, okay?

00:12:53: Es gibt viele Konflikte hier zwischen den Leuten, die ihr wohnt mit Wir sind ... wir haben keine Privatsphäre.

00:13:06: Wir ... wir mussten alle hier miteinander, obwohl das nicht unsere Fondsch mitmachen.

00:13:18: Und dann haben wir gedacht, okay Frauen und Kinder sind sehr ... von dieser sind ... nicht nur gegen die Gesellschaft, aber auch sie haben viele sozusagen Nacklas von dieser Gesellschaft und auch diese Art vom Wohnen.

00:13:43: Und wir haben gesagt okay wir müssen kämpfen für Frauen und Kinder dass sie aus von dieser Lage rauskommt.

00:13:53: Das ist unsere von unsere Arbeit, dass wir die Frauen und Kinder ausformen.

00:14:02: Die Lager und alle Lager

00:14:05: abschaffen.".

00:14:06: Ja also das kann ich sehr nachvollziehen was du sagst.

00:14:11: dieses System würde ich jetzt mal nennen.

00:14:13: diese Struktur verhindert ja auch, dass ihr euch in die Gesellschaft integrieren könnt, Kultur, eure Wege sozusagen miteinander verbinden könnt.

00:14:24: Das ist abgeschnitten von allem und absolut nicht menschenzugänglich.

00:14:31: also das ist aus meiner Sicht sehr schwierig quasi in einer neuen Umgebung In der man ankommt sich sozusagen mit der neuen umgebung selbst erst mal befassen zu können und zusätzlich noch Mit ner wohnsituation die sehr sehr schwierig ist.

00:14:50: Ja, zusammengesteckt ohne dass klar ist wer es dort mit wem eigentlich zusammenkommt.

00:14:56: Aus welchem Hintergrund und hat welche Bedürfnisse?

00:14:59: Bedürffnissen spielen scheinbar da keine Rolle.

00:15:01: deshalb finde ich den Begriff Lager sehr zutreffend weil bedürfnisse ignoriert werden Und insofern wollte ich da ganz kurz drauf eingehen wenn du das so gesagt hast und Ich verstehe dass der Wunsch danach etwas Gemeinsames zu schaffen aus diesem lager heraus Deshalb immer größer wird und quasi ein Netzwerk aufbauen, mit dem man wieder gestalten kann.

00:15:24: Und ich finde das auf jeden Fall erst mal sehr, sehr spannend wie ihr aus dieser Situation heraus denkt und euch stärkt und empowert.

00:15:34: Wir gehen dann gleich noch einmal darauf ein.

00:15:36: Annette, wie bist du denn jetzt zu diesem Thema gekommen?

00:15:39: Wie hast Du Betty kennengelernt?

00:15:42: Fangen wir irgendwo vorne an, egal wie lang die Geschichte ist!

00:15:46: Also das Thema hat ja was mit der insgesamten Politik, der Bundesrepublik oder Europas zu tun.

00:15:56: Dass Europa sich abschottet auf der einen Seite sehr profitiert von dem Reichtum der Welt und gleichzeitig aber sich soweit abschotten dass alle die diesen Reichtums produzieren aber keinen Zugang nach Europa bekommen Grenzen Europas so hart abgeriegelt werden, dass tausende Menschen jährlich sterben.

00:16:22: Weil sie einfach nur auch ein menschenwürdiges Leben führen wollen.

00:16:29: und das ist ein sehr großes politisches Thema.

00:16:31: Das will ich jetzt hier nicht ausweiten aber es hat Zwei Tausend Fünfzehn eine große öffentliche Selbstorganisierungs Kampagne gegeben von geflüchteten Menschen die sich aus den verschiedenen Lagern zusammengetan haben und aus Süddeutschland bis nach Berlin gewandert sind.

00:16:50: Und hier auch ihre Bedürfnisse, ihre Forderungen öffentlich gemacht haben und einen Platz besetzt haben und sehr viel Solidarität bekommen haben.

00:17:04: In dieser Phase haben sich Frauen selbst organisiert.

00:17:09: Es gab eine Schule die dann besetzt worden ist, weil da Platz wo sie gewohnt lebt haben.

00:17:19: Der Oranianplatz in Berlin als politischen Ort wurde sozusagen geräumt und war das einfach eine tolle Sache ein Haus zu besetzen also weiter selbstorganisiert zu bleiben.

00:17:31: aber auch darin gibt es so viele Unterschiede dass auch in der Selbstorganisierung wieder die eigene Organisierung von Frauen wichtig war, um sich darin auch nochmal klarer aufs Sicht zu beziehen.

00:17:44: Und da bin ich.

00:17:45: in dieser ganzen Entwicklung, habe ich mit meinen Ex herkennen gelernt als sie eine Floßtour gemacht haben, als politische Kampagne, um die verschiedenen Orte in Deutschland zu besuchen und Veranstaltungen zu machen.

00:18:03: Ab dem Zeitpunkt bin ich mit Women Excel verbunden, weil... Ich habe sie gesehen und wir haben uns gesehen.

00:18:09: Unser Herz ging einfach auf!

00:18:12: Weil ich das noch nie erlebt habe.

00:18:14: diese Selbstorganisierung den Mut aber halt auch dieser Offenheit nach außen zu gehen um sich selbst zu organisieren hat unheimlich viele auch motiviert die Solidaris sein wollen aber manchmal auch keinen Zugang bekommen.

00:18:32: Das ist auch eine Politik des Lagersystems.

00:18:36: Die Lager liegen nicht in den Städten mit einer offenen Tür, wo die Gemeinde vielleicht gemeinsam Mitgeflüchteten was gestalten kann sondern sie liegen weit ab Nicht zugänglich kaum mit öffentlichen Verkehrsmitteln In einer Region in Deutschland wo wir jetzt von Brandenburg reden, wo niemand von uns nur ein Fuß reinsetzen würde.

00:18:58: Wo man vielleicht spazieren geht wenn man da einen schönen See sieht aber zum Wohnen abgeschottet mit Stachelgrad Zäunen mit einem Blocksystem, wo man gar nicht... wo man sieht das sieht eigentlich aus wie ein Knast wo die Leute nicht reinkommen und sie kein Besuch empfangen dürfen.

00:19:17: also das war ja auch unsere Situation.

00:19:19: Wir fahren in einer Busstour zu diesen Lagern und wollen die Menschen im Lager besuchen, wir kriegen keinen Zugang.

00:19:28: Also dieses...

00:19:30: Es gibt ja meist auch keine Räume vor den Lagern, die irgendwie einladen sind oder?

00:19:35: Das

00:19:36: geht gar nicht darum aber es ist einfach eine Security davor, die einfach alles kontrolliert und das ist wie im Knast.

00:19:43: Also es sieht vielleicht nicht ganz so aus weil man dann Leute dürfen schon aus ihrem Zimmern rauslaufen.

00:19:49: Aber das ist für uns vielleicht gar nicht vorstellbar, was das für welche bedeutet um diese Selbstorganisierung und dieser politischen Empowerment und wirklich rauszugehen aus den Lagern und sich zu vernetzen und wirklich Community aufzubauen.

00:20:05: Das ist so inspirierend da können wir uns wirklich Hut abziehen von aus der Situation sowas zu organisieren.

00:20:13: Und das war meine Motivation wo ich gesagt habe Welche Möglichkeiten gibt es?

00:20:20: In welchem Bedarf gibt es also auch immer jetzt nicht als weiße deutschen mich darüber zu erheben.

00:20:25: Aha, ich habe jetzt mein neues politisches Projekt der Solidarität gefunden sondern auch zu gucken wie kann der Kontakt zu geflüchteten selbst organisierten Menschen entstehen so dass Ich sie an dem Punkt unterstützen können wo Sie was brauchen.

00:20:41: und So sind wir zusammengekommen.

00:20:44: Spannend also das heißt du hast eine ganz persönliche Geschichte Zugangs genommen in der Zeit, in der das quasi sichtbar geworden ist.

00:20:51: Würdest du uns denn grundsätzlich als Gesellschaft raten und den Zugang auch in einer gewissen Weise zu verschaffen irgendwie näherzukommen?

00:21:00: Das ein bisschen aufzubrechen im inhaltlichen Sinne also oft die Menschen zuzugehen oder welcher Weg es dann eigentlich der Richtige erstmal entgegen gehen oder sie überhaupt nicht sowieso in Lager einen Fährchen sozusagen, das ist ja unwänschlich so in der Form.

00:21:19: Die Frage die wir uns sicherlich stellen müssen warum passiert das?

00:21:22: In unserer Gesellschaft und auf der anderen Seite wie wenn jetzt draußen Menschen sind bei uns geht es um das unterstützen auf der Plattform.

00:21:31: Das heißt Menschen die verstehen wollen wo kann ich helfen die brauchen ja Zugang können die sich den Zugang irgendwie schaffen?

00:21:41: Wie hast du das gemacht sozusagen und wie würdest du sagen, kann man sich den Zugang erstmal grundsätzlich selbst holen.

00:21:48: Weil das eine ist ja dass sie sich selbst empauern, die Geflüchteten und das andere isst es wir was machen sozusagen, dass wir darauf zugehen.

00:21:58: also Du hast es ja gemacht und was würdest du uns mitgeben, wie können wir uns da engagieren?

00:22:05: Also was ist ein guter Zugang?

00:22:07: erstmal um zu verstehen überhaupt, was in die Bedürfnisse

00:22:12: sind.

00:22:12: Ich würde sagen das sind zwei Sachen mich selber politisch zu organisieren oder selbst eine eigene politische Motivation zu haben.

00:22:22: warum will ich ein System verändern und nicht geflüchtet zu benutzen, damit ich ein besseres Gewissen habe hier mit dem Privileg gegen Leben zu können.

00:22:32: Also ich brauche eine eigene politische Mediation.

00:22:35: Wieso möchte ich dieses Abschottungssystem von Europa nicht haben?

00:22:41: Warum will ich Gerechtigkeit auf dieser

00:22:43: Welt?".

00:22:44: Dann suche ich vielleicht an Dockungspunkte.

00:22:48: Das kann z.B.

00:22:49: Inventative sein von geflühteten Frauen oder Menschen, es können auch migrantische Organisationen sein oder x-beliebige Sachen, die sich auseinandersetzen mit Veränderungen.

00:23:02: und dann bei Bümmeneksel war das so.

00:23:04: sie haben sich öffentlich gemacht Sie haben eine Veranstaltung gemacht ich bin dort hingegangen Ich habe zugehört, ich hab gesagt Hallo!

00:23:13: Und wir sind in Kontakt gekommen.

00:23:16: Sie haben mich dann eingeladen zu ihrem öffentlichen Treffen.

00:23:19: Da bin ich hingegangen, ich habe erst mal zugehört!

00:23:22: Ich habe versucht zuzuhören weil wir sind sehr unterschiedlich und dieses Ding mich zu erheben über die Situation dem Bedarf was sie was die Wünsche sind kann ich immer sehr schnell Antworten finden weil ich bin in einer ganz anderen Situation.

00:23:40: aber das schwierigste ist am Anfang auch erstmal zuhören zu respektieren und dann zu gucken, wo kann ich da was beitragen?

00:23:50: Dass sie das, was ihr Bedarf ist oder was ihre Bedürfnisse in das ein bisschen... dass wir darin zusammenkommen.

00:23:58: Und es ist eine große Herausforderung weil es geht gerade in der politischen Solidaritätsbewegung oft schnell in so eine Dominanzgeschichte auch, dass viele Weiße das ganz toll finden Geflüchtete oder betroffene Menschen machen und die da so ihre ganzen eigenen Bedürfnisse drüber stöten.

00:24:20: Und das Lernen, das Zuhören zu gucken wie können wir zusammenarbeiten?

00:24:25: Das bedarf auch wirklich viel Achtsamkeit aber hauptsächlich von uns.

00:24:30: und auch zu hören was ist der Bedarf?

00:24:34: und der Bedarf kann ja ganz anders sein als meiner.

00:24:38: Und trotzdem zu gucken, wie kann der Bedarf von Geflüchteten, die das sich nicht selber... vielleicht ihnen erleichtert werden oder so.

00:24:49: Und drittel wäre jetzt einmal grundsätzlich eine eigene Offenheit vom Herzen zu schaffen auf Menschen zuzugehen und einfach mal zu gucken ah es gibt Alternativen.

00:25:04: und

00:25:07: da sich eine eigene Meinung zu bilden So, der Rest kommt dann von selbst vielleicht.

00:25:16: Das klingt trotzdem nicht leicht tatsächlich weil ich glaube wir leben in einer Zeit in der Vereinzelung in unserer westlichen Gesellschaft so das antreibende Thema ist.

00:25:28: Jeder jeder ist sich selbst sozusagen sehr nah und guckt ihm doch zuerst.

00:25:32: was brauche ich selbst bevor Wir in der Lage sind anderen zuzuhören, die Ruhe uns zu nehmen.

00:25:39: Die Augen und die Ohren aufzusperren um zu verstehen was ist es genau, was die andere Seite braucht?

00:25:45: Und was kann ich beitragen ohne mich drüberzustimmen?

00:25:48: Ich fand das nochmal sehr wichtig dass du das auch betont hast gerade Dass es nicht darum geht, dass wir uns besser fühlen oder dass wir eine Agenda haben die dann dadurch erfüllt wird.

00:26:01: Sondern dass es lediglich darum geht das genau die Person um dies geht ihren Raum bekommen den Raum füllen können mit dem Bedürfnissen sie haben auch sich äußern können und sichtbar machen können.

00:26:12: Deshalb ihr seid auf jeden Fall ein tolles Paar so wie ihr hier seid in eurer Kombination aus Hilfe Verständnis Tolles Gäste-Duo, was ich hier habe finde ich super super schön.

00:26:26: Betty zu dir zurück.

00:26:28: jetzt ist daraus ja im Prinzip die Erkenntnis entstanden ihr braucht etwas das nicht wie diese Lager funktioniert sondern was eure eigene Sache ist, was ihr da selbst angreifen könnt.

00:26:39: Wo ihr euren eigenen Inhalte spielen könnt.

00:26:42: und das ist das, was ich verstanden habe worum es bei Home and Exile geht.

00:26:46: Ein Zuhause für euch von dem aus ihr gestalten könnt auch das Land in dem ihr jetzt lebt zum Beispiel und vielleicht kannst du uns noch ein bisschen auf diese Reise mitnehmen.

00:26:58: wie wo steht ihr jetzt bei diesen Haus, bei dieser Hauseidee.

00:27:03: Was ist jetzt genau gerade da?

00:27:05: Und was passiert mit dem Geld, das ihr einsammelt?

00:27:08: Was wird damit umgesetzt?

00:27:10: Was is die Vision von dem Haus?

00:27:12: Du hast ein bisschen schon gesagt.

00:27:14: aber vielleicht kannst du uns noch mal ganz klein bisschen auf diese Reise von diesem... Von eurem Ort mitnehmen, damit wir uns einfach so ein bisschen mit zu euch begeben können in den Kreis und ein bisschen lauschen können.

00:27:31: Podcast Holland bedanken für die großartige Unterstützung.

00:27:38: Wir haben gekommen, weil wir haben gewusst dass wir dieses Haus haben können oder kaufen kann.

00:27:51: aber wir haben auch die große Summe geguckt und gesagt okay wir haben viele geschafft.

00:28:01: Wir haben von Südendorchland nach Berlin einen Fluss in alle Flüsse und Kanals gekommen.

00:28:28: Und wir machen ohne Geld.

00:28:32: Wir machen nur mit der Unterstützung von den Leuten und wir haben gesagt, dass es mit dem Haus auch geht!

00:28:43: Und wir haben auch viele tolle Unterstützer wie Annette und die andere.

00:28:50: Es gibt viele Leute, die sind da drinnen, die uns helfen mit dieser Solidarität.

00:29:00: und wir haben auch viele Anunserunterstützer, ich meine vor Spender gefragt.

00:29:15: Und darum jetzt wir denken morgen unterschreiben diesen Kontakt für die Hauskauf.

00:29:25: Okay, großer großer Schritt.

00:29:28: Ja wir haben geschafft schon wie du hast gesagt mehr als hundertund vierzehntausend Euro und wir denken wir haben noch zwanzig Tage ich denke und dann wir schaffen viele.

00:29:42: ich denke ja.

00:29:44: Also herzlichen Glückwunsch.

00:29:45: erstmal dazu.

00:29:47: Ich habe das ja zu Eingang schon gesagt, tausend Menschen dazu zu bewegen nicht ein Like zu geben oder einen Kommentar sondern wirklich Geld für euer Projekt.

00:29:56: Das ist eine große Arbeit die ihr da schon gemacht habt.

00:30:00: also es ist wirklich ne große Leistung und das Ziel von dem Podcast hier die Reichweite erhöhen und dass noch mehr Menschen davon hören, was ihr vorhabt in dem Haus.

00:30:09: Und das ist also ein offener Betrag.

00:30:11: Es soll auf jeden Fall noch mehr finanziert werden.

00:30:14: Ihr habt jetzt die nächsten zwei, drei Wochen hier Zeit zu unterstützen.

00:30:19: Aber erzähle weiter!

00:30:20: Das Haus der Vertrag wird morgen unterschrieben.

00:30:22: Das ist ja schon mal super spannend für euch auch.

00:30:25: Ja, das ist wirklich sehr uns beeindruckt.

00:30:32: da bei uns da wohnen und auch wir brauchen auch Solisimma, weil wie ich habe gesagt an Anfang mit anderen Leuteprojekten hausend die Solisima benutzt.

00:30:54: So wir sind glücklich dass wir eine Haus haben haben auch für die Leute, wer in Bedarf sind.

00:31:09: Diese Solizema hast du es genannt?

00:31:11: Ist das ein Begriff der tatsächlich bei euch überall verwendet wird?

00:31:17: Ja ich denke ist eine politische Aktion von den Leuten, wer hat etwas und die anderen mit zu... zu unterstützen.

00:31:35: Und das heißt, immer denn kann vielleicht vom... Ich meine in dieser Zeit wer das Person hatte die Bedarf da wohnen und zu denken über Miete und so was.

00:31:54: aber wir blocken auch Leute wie er kann da wohnen Eine wenig mittelsalend, weil die Haus muss sowieso weiter gehen.

00:32:09: Und wir haben vor viele... Wir haben schon anfangen mit einen Garten zu machen, weil wir diese große Flasche länderladen, wo wir auch andere... Sage machen, wie Gardening und so was.

00:32:25: Wir haben schon die Gartenprojekte angefangen und wir denken das in den Institutionen bekommt noch größer.

00:32:34: Wir anfangen so in kleine Puschen.

00:32:37: Und da drinnen ... Wir haben auch ein großes... Von das Haus gibt es auch eine... Ich weiß nicht, wie man sagt, gedascht Auf Deutsch, ich weiß nicht.

00:32:55: Meinst du den Seminaranwalt?

00:32:57: Ja genau und das muss wir auch viele Semine machen.

00:33:03: Der Raum ist noch in Bedarf von der Video aber das ist auch unsere Main benutzt für dieses Haus dass wir in diesem Seminahaus unseren Treffer stattfinden Und dann, wir auch mussten das andere Leute kommen und Seminar dort auch machen.

00:33:30: Wir haben gemerkt in anderen Leuten oder treffen, wie wir immer in anderen Leute Spaces gemacht haben.

00:33:41: Wir hatten vorher so eine Kaffe vielleicht machen, dass wir die Leute vom Dorf einladen und uns besser kennenlernen.

00:33:55: Und helfen mit dieser Integration, weil ich denke das ist auch wichtig dass wir mit die Leute von der Dorf klar kommen.

00:34:06: Ich hoffe sie sind offen vor uns.

00:34:10: Wir haben ein paar getroffen und sie sind sehr nett so wie hoffen dass wir das vielleicht nicht morgen oder so Passiert, aber wir hoffen dass ja es passiert das wir auch gut klamm mit den Leuten werden.

00:34:32: Und die Idee für diese Kaffe ist von dieser Idee gekommen.

00:34:41: Wenn wir machen so einmal oder zwei Mal pro Monat einen Kaffee dann können wir die Leute mehr besser kennenlernen.

00:34:51: Und wir haben auch vor, dass wir mehr Vernetzung mit anderen Projekthausen daneben zu machen.

00:35:05: Ja und auch das wir auch viele Dinge dort machen.

00:35:09: Wir haben immer unsere politische Arbeit.

00:35:13: Das muss wir da... organisieren und gucken, wie wir weitermachen.

00:35:23: Das ist mein nächstes Monat, so zu sagen.

00:35:27: Nächste Monat ist schon Juli.

00:35:29: Wir treffen dort vor drei Tagen mit einer der Frauen von Fladenburg Berlin auch unsere Netzwerke vom gefrühsterte Frauen.

00:35:44: Sie kommen vor drei Tage.

00:35:46: diskutieren und gucken, wie wir weiter miteinander arbeiten können.

00:35:54: Und auch ist viele mit politisch jetzt und wir müssen auch schauen, wie vom dieser Punkt, wie als gefrühsterte Frau in Politik leihen kommt und diese Druck vom Gefrüchte, dass sie keine Möglichkeit haben viel zu tun.

00:36:29: Durchkurs auch nicht oder diese Besortkarte.

00:36:33: Es gibt viele und wir müssen gucken was wir als Gefrüchtete machen können mit der Unterstützung von unseren Freunden.

00:36:46: Wir nennen immer Friends, weil wir es nicht nur unterstützt sind.

00:36:51: Es gibt auch Unterstützer, aber es gibt auch Freunde wie jetzt.

00:36:56: Wer ist da immer und guckt okay?

00:36:59: Wie kann ich unterstützen?

00:37:02: Wo kann ich auch etwas machen oder wo... Wie können wir zusammenarbeiten?

00:37:15: so was sind?

00:37:17: auch Das Thema muss auch dort diskutieren können.

00:37:24: Darum mussten wir dieses Seminahaus Linovillien, sodass wir auch einen großen Raum haben, wo alle sitzen und ... Ja, anderer Sache machen.

00:37:48: So zu sagen.

00:37:48: Großes

00:37:49: Projekt!

00:37:50: Vielleicht für die Vorstellung wie groß ist das denn eigentlich?

00:37:53: Wovon du da sprichst?

00:37:54: Wie viele Menschen können dort gleichzeitig mit euch was zusammenmachen?

00:37:58: also räumliche Größe?

00:38:00: Was muss ich mir davor stellen?

00:38:04: Ich denke wenn wir nur die Leute permanent wohnen Neun Leute oder so.

00:38:17: Und wir haben auch große Kusch, ein großes Laum zu treffen und das Weih.

00:38:28: Dann gibt es dieses Seminarhaus.

00:38:31: Die Landfläche ist sechs Quadratmeter.

00:38:34: Sie sind groß.

00:38:42: in dieser Space machen können.

00:38:44: So ist sehr großartig, man kann sagen.

00:38:50: Also ihr habt viele Möglichkeiten dort was zu gestalten.

00:38:53: und lasst uns mal über die politische Arbeit sprechen.

00:38:57: du hast ja schon gesagt es gibt ein paar Dinge für die ihr eure eigene Stimme starkmachen wollt um auf Missstände hinzuweisen die so eigentlich nicht aushaltbar sind.

00:39:08: also diese Bezahlkarte zum Beispiel.

00:39:13: Woran arbeitet er denn jetzt politisch gerade?

00:39:15: Hast du so drei Dinge, die dir ganz wichtig sind über die ihr gerade redet und die Raum brauchen, die besprochen werden müssen, die in der Gesellschaft vielleicht auch noch gar nicht angekommen

00:39:30: sind?".

00:39:36: Moment, weil das ist auch diese Karte.

00:39:41: Welche gibt es?

00:39:42: die Leute keine Möglichkeit Bargeld zu haben?

00:39:47: Sie kann nur fünfzig Euro von der Karte haben sondern es gibt sie muss immer mit dieser Karte und nicht überall nur in paar Geschäfte.

00:40:05: Diese Karte ist ja auch sehr

00:40:09: diskriminierend.

00:40:10: Ja, weil es anders ist als die... Es ist ein fisser Karte aber keine Bank kann das... Ich habe keine Bank wo man gehen und sagen ok ich brauche Cash oder ja...

00:40:23: Vielleicht mal ganz kurz Annette was sagst du zu dieser Karte?

00:40:27: Also, ich hab das auch gehört.

00:40:28: Ich habe vorhin auch noch mal ein Interview im Vorfeld gehört, wo auch über die Karte diskutiert worden ist und welche rechte Beschneidung dadurch eigentlich entsteht?

00:40:39: Und was ... Was ist denn ... Als du das gehört hast, wie ging dir das damit mit dieser Bezahlkarte?

00:40:46: Du kannst auf den Tisch hauen aber ...

00:40:48: Nee, ich glaub', dass es das Ähnliche wie das ganze Lager-System in der Abschottungspolitik dass jede Art des Selbstständigen Lebens unter der eigenen Selbstbestimmung total abgeschnitten wird.

00:41:03: Und gerade bei dem täglichen Bedarf vorzuschreiben, wo muss ich einkaufen?

00:41:10: Das wird alles ja registriert, das ist alles dann klar.

00:41:14: Fünfzig Euro Taschengeld!

00:41:17: Das kann man sich als hier in Deutschland kaum vorstellen.

00:41:20: Das kriegen vielleicht Kinder die Eltern haben.

00:41:24: Aber stell dir vor, du hast fünfzig Euro Bargeld umfällt in der Kneipe ein Bier zu trinken.

00:41:30: Und ansonsten kannst du nirgends wohin gehen und du hast nur mit der Karte die Möglichkeit bei Gliedl, Kaufland diesen super Scheiß sag ich jetzt mal wirklich Supermärkten hinzugehen, also du wirst sozusagen gezwungen dich so zu ernähren wie das mit den Dingen die es dort zu kaufen gibt.

00:41:48: Du hast auch dadurch weil du kein Bargeld hast natürlich nicht die Möglichkeit mal wohin zu gehen wo das vielleicht die Bezahlkarten gar nicht angenommen werden.

00:41:58: Das ist ja nur in bestimmten Läden.

00:42:01: D.h.

00:42:02: deine Freiheit wird nicht nur durch das Laden abeschnitten dass du da kaum Möglichkeiten hast hin und her zu kommen.

00:42:08: Besuch zur Empfang auch um Geld zu sparen, wenn man mal so ganz klein rechnerisch sagt.

00:42:15: Ah ich bin billiger Zuhause.

00:42:17: die Freunde einzuladen und mit denen den Abend zu verbringen darfst du ja im Lager nicht!

00:42:22: Du musst ja rausgehen aber wo kannst du hingehen?

00:42:26: Wenn du in die Möglichkeit hast vielleicht mit dem Bus bis nach Berlin zu kommen um da eine Freundin zu treffen hast du ja kein Geld.

00:42:35: also das ist noch mal schlimmer als die vom Sozialsystem abhängig zu sein, beim Jobcenter zu sein wo du Geld wenigstens bekommst.

00:42:45: Wo du frei entscheiden kannst.

00:42:48: Also das geht wirklich nochmal unter die Würde des Menschen noch mal ein Stück drunter.

00:42:53: also es gehört zu dieser ganzen Abschottungspolitik und auch zu zeigen wir ihr seid nicht willkommen Wir wollen euch nicht.

00:43:03: wer wollen dass sie eigentlich geht und dass er in einem Lager verharrt?

00:43:07: uns macht Einfach einerseits menschlich mich total traurig, dass Menschen so sein können.

00:43:15: Andere so zu beurteilen und so zu behandeln.

00:43:18: Ich verstehe es nicht in meinem kleinen Mensch, wie ich hingehen bin, wie jemand so sein kann über andere Menschen so zu urteilen.

00:43:27: Und das zweite ist natürlich die Wut aber auch die Ohlmacht, dass sich ein System so durchziehen kann.

00:43:36: Wir kriegen das ja kaum mit!

00:43:38: Wenn wir nicht mit Geflüchteten zu tun haben, wenn wir nicht offen über politische Verhältnisse uns auseinandersetzen oder nachdenken, kriegt es ja hier niemanden mit.

00:43:49: Und deswegen ist das auch ein perfides System von unsichtbarer Unterdrückung und das finde ich... Also es ist nicht so ein offener faschistischer Angriff.

00:44:01: Ja, werden das wegbürokratisiert?

00:44:03: Das wird einfach ...

00:44:06: Okay, das hat ja vielleicht gereicht.

00:44:08: und

00:44:09: dass man

00:44:09: es auszudrücken, da sich das schlimm fühlt.

00:44:12: Betti du hattest aber noch andere Dinge auf der Agenda?

00:44:15: Auf der politischen...

00:44:17: Wir haben halt viele!

00:44:19: Es gibt die Abschiebogen.

00:44:21: Ich habe gesagt, die Deutsch Plaket Kurs, welche hatte, gibt's nicht mehr.

00:44:29: Das heißt er ist eingestellt oder ihr könnt den, ihr kommt nicht mehr ran.

00:44:34: Also die Karte verhindert ja auch, dass du selbst was bezahlen könntest.

00:44:37: Habe ich gehört?

00:44:38: Das muss man erst mal drüber nachdenken.

00:44:40: wenn jemand Deutsch lernen möchte und er möchte einen Kurs bezahlen kann er mit dieser Karte vielleicht nicht machen.

00:44:45: also das kommt auch dazu.

00:44:46: aber was ist mit dem Kurs passiert?

00:44:48: Ja das Kurs war bei BAF Sie hatte immer diesen Deutschkurs bis B Eins erstmal für die Leute.

00:45:03: Aber jetzt gibt es, sie hat gesagt, gibt's nicht mehr Geld.

00:45:07: So viele Leute hat keine Möglichkeit Deutsch mehr zu lernen.

00:45:13: und wie du sagst, das gibt diese Karte wo.

00:45:16: du kann nicht auch bezahlen.

00:45:18: und auch dieser Geld ist nicht genug weil dieser Geld nur von Essen oder diesen taglischen Bedarf.

00:45:29: Das heißt Leute kann nicht Deutsch mehr, obwohl es eine von den Bedarf ist.

00:45:44: Man muss Deutsch lernen und vielleicht mit der Gesellschaft klarkommen.

00:45:51: Aber wenn gibt's sowas keine Möglichkeit auch für die Reutenden, An der Tassag ist so ein Druck vom Oben.

00:46:10: Und Leute weiss das nicht, wenn man draußen geht und die Leute sagen, sie kann keine Deutsch sprechen oder... ...und dann auch von Arbeit.

00:46:21: Man kann es nicht haben!

00:46:22: Auch Arbeit ist ein anderer Thema.

00:46:25: Es gibt keine Möglichkeit, Arbeit zu bekommen, auch wohnen.

00:46:33: Arbeit ist mannmuster, so wir haben in den letzten ... Ich denke, von der letzten Drei-Woche immer.

00:46:42: dann hat gesagt okay ich habe in Arbeit gekommen aber die Ausrederbehörde hat keine Genümpfe gegeben.

00:46:53: Und dann ein hat gesagt ja bei mir hat gesagt warten sie warten diese zwei Woche über.

00:47:01: die Arbeitgeber Warten nicht.

00:47:04: Sie blocken immer den Ort, also arbeiten.

00:47:07: Also ist diese Colosseur von der Kreislauf hier und da aber so klar gibt es nichts.

00:47:22: Und das ist was für uns sehr wichtig zu füllen.

00:47:27: Wie kann man auch über diese Biloklasse ein bisschen?

00:47:51: Es gibt Leute, die Gott sei Dank so durch Unterlicht frei und man kann da gehen.

00:48:05: Gesundheit, auch das ist ein anderer Problem.

00:48:08: Und wir müssen immer gucken wo kann diese Leute, wer hat diesen keine Möglichkeit zu haben, zu ... ja, die, wo sie gehen können und darum dieser Netzwerkarbeit für uns ist sehr wichtig weil wir finden auch, wo man ohne so viele Bürokrasie oder mit Solidarität kann gehen und etwas finden.

00:48:36: Was ist auch, ob sie das nicht finden kann vom Sozialamt oder von der Ausrederbehörde?

00:48:54: Also ich finde es auf jeden Fall sehr beeindruckend wie ihr versucht da sozusagen jede Option erst mal zu sehen und irgendwie zu verstehen, wie er die für diese Sache verwenden könnte.

00:49:06: Ich frag mich natürlich so ein bisschen ... Was ist los mit unserer Gesellschaft oder unseren Strukturen?

00:49:14: Dass sie menschenfeindlich sind.

00:49:15: Obwohl wir genau wissen, dass sich unsere Gesellschaft ja gerade auch stark in Veränderung quasi befindet.

00:49:23: Wir schon immer im Einwanderungsland waren.

00:49:26: also das ist ja gar keine neue Sache.

00:49:28: Das heißt eigentlich Warum sehen so wenig Menschen oder in diesen Strukturen die Chancen eigentlich?

00:49:35: Also, die Power, die da drinsteckt.

00:49:39: Die Chancenen auch ein Stück weiterzukommen und mit anderen Blicken sozusagen unsere Probleme hier anzugehen.

00:49:45: Warum fällt uns das so schwer?

00:49:47: Warum machen wir dort offensichtlich bei dem was ich höre aus allem ... Ein Problem, für das wir eine Regel brauchen um das Problem in Schacht zu halten.

00:49:57: Warum sind wir da so wenig Chancen orientiert?

00:50:01: Ist das jetzt irgendwie Deutsch oder... Also ich glaube es täte uns gut sozusagen zu gucken.

00:50:10: Da kommen Menschen stolze Menschen die haben Ideen, die haben eine Motivation Die wollen sich einbringen und wir lassen sie einfach nicht Schlicht, hört sich's ja an.

00:50:23: Wir lassen sie einfach nicht so ... Warum tun wir uns da so schwer?

00:50:26: Es ist in der heutigen Zeit sicherlich die schwierigste Frage von allen.

00:50:29: aber was sind deine Gedanken dazu Annette, warum es uns zu schwer fällt hier in unserem Land?

00:50:37: Also gibt einerseits den Punkt, was will ich selber?

00:50:41: Will ich in der Community leben?

00:50:43: möchte ich offen sein habe ich ein offenes Herz.

00:50:45: wie denke ich über andere nach?

00:50:47: da spielt keine Rolle ob jemand geflüchtet ist war Muslim, männlich, gender-fluid.

00:50:57: Egal welche Person ist es erst mal ein Mensch und so.

00:51:03: das heißt ich brauche ein offenes Herz.

00:51:07: Und wenn ich dieses offene Herz habe, gucke ich was möchte.

00:51:10: Möchte ich in einer Community oder möchte ich isoliert leben?

00:51:13: Möcht ich meine kleine Zwei-Single-Farm mit meinem Gartensauen und beim Gartenzwerk?

00:51:19: Oder möchte ich eigentlich soziales als soziales Wesen leben?

00:51:23: Damit werde ich offen!

00:51:25: Dann gucke wo finde ich diese Orte?

00:51:28: Wenn ich offen bin dann finde ich vielleicht auch den Ort weil jetzt mittlerweile ist es auch mehrere... Selbstorganisierte Geflüchtete gibt oder selbst Organisierte, die sich mit Gender auseinandersetzen.

00:51:40: Oder Badfreienweide ist bunt also auch eine offene Gesellschaft so ein bisschen nach außen tragen und da finde ich Orte wo wir selber Community aufbauen.

00:51:52: Wir sind Teil von dieser Veränderung Und wenn wir diesen Teil dieser Verwendungen sein wollen dann finden wir auch den Kontakt dass wir Alle mit einem Beziehen und alle Teil dieser Veränderung sein können, mit ihren eigenen Hintergründen.

00:52:06: Und das ist glaube ich die Voraussetzung von reine Solidarität, von Ich privilegierte, ich sitze in meinem Sessel und gebe meine Solidarität und wenn ein befriedigtes Gesicht ist kann ich mich auch wieder zurückziehen.

00:52:21: Da verändere ich ja selber erstmal noch nichts.

00:52:23: Deswegen ist dieser Vorwurf in Anführungsstrichen, wir sind auch eine sehr isolierte oder individualisierte Gesellschaft auch weil wir uns immer wieder ein bisschen vorwagen aber machen mal ein bisschen Solidarität oder eine Kundgebung oder so.

00:52:40: Aber dann ziehen wir uns auch wieder in unsere in so ein Stück weit zurück, in unsere eigene kleine Welt.

00:52:46: Also es kommt nicht in unserem Alltag an meins?

00:52:47: Deswegen

00:52:48: glaube ich müssen wir uns insgesamt überlegen was wollen wir eigentlich in dieser Welt verändern?

00:52:54: wollen wir selber Teil von Veränderung sein und mit in welcher Form wollen wir dann alle mit einbeziehen?

00:53:02: Und dann sage ich wieder kommt der Rest von selbst?

00:53:05: also Ich bin auch eher so dass ich gar nicht nur denke okay Es gibt das System, da bin ich gegen.

00:53:12: Das will ich verändern.

00:53:14: Das ist total richtig.

00:53:15: aber ich muss auch selber gucken wie will ich was verändern?

00:53:18: Auch für mich!

00:53:19: Wie können wir eine andere Community aufbauen?

00:53:22: Was heißt es wenn jetzt Mümenexe sagt Wir wollen ein Haus in Brandenburg das erste wahrscheinlich von Frauen vom flüteten Frauen selbst organisierte Hause sehr wahrscheinlich in Deutschland mit dem offenen Tor dass wir sagen Vielleicht ein Kaffee, Nachbarschafts-Treffen.

00:53:40: Wir wollen die Nachbarsschaft auch einladen vielleicht in Gemeinschaft.

00:53:45: es gibt eine Pflanzentauschwörse wo wir hingehen.

00:53:48: aber wir wollen auch dass die Nachbarn zu uns kommen.

00:53:52: also sie zeigen Offenheit.

00:53:56: und das ist ja die Frage Wo ist unsere Offenheits eigentlich?

00:54:00: Und wo kommen wir selber wieder dazu offen zu sein und zu werden, auch sie einzuladen?

00:54:07: Das ist wirklich ein sehr langer Weg.

00:54:09: Aber wenn wir das schaffen... Wie hat es einer gesagt, der das Projekt auch unterstützt?

00:54:16: Für Brandenburg wäre das ein Leuchtturmprojekt.

00:54:19: Das strahlt so viel Offenheit und so viel Veränderungswillen und Mut aus, dass viele Menschen erreichen, die selber vielleicht nicht wissen was sie tun sollen.

00:54:29: Die vielleicht auch denken ich würde es gerne anders haben aber ich weiß nicht wie.

00:54:34: Und das ist die Chance dieses Projektes, dass wir wirklich nach außen strahlen dadurch auch sehr viele Leute erreichen.

00:54:41: Die sind offen.

00:54:44: Wow, cool!

00:54:45: Hat das die Landesregierung denn schon gemerkt?

00:54:49: Dass da was in Brandenburg passiert also gibt es dann von seitens der Politik Rezeption sozusagen irgendwie eine Wahrnehmung oder Betti?

00:54:59: Ich denke dass machen wir auf Fischier wenn.

00:55:01: wir haben das Haus wirklich aber wir habe eine E-Mail gekommen die Brandenburg beauftragte, dass sie das gehört, dass wir eine Projekthaus haben und sie musste bei uns kommen und schauen.

00:55:28: Und wie habe ich es gesagt gerne?

00:55:30: Wir haben sie für den Juli eingeladen vor diesen drei Tagen, wenn wir dort eine Veranstaltung haben.

00:55:41: Ja!

00:55:41: Und wir hoffen, dass Sie kommen können.

00:55:43: Und ja, das ist auch etwas, was wir uns freuen können.

00:55:51: Dass sie auch gucken, dass ... Wir sind hier oder wie du sagst es gibt ... Wir haben Ideen und wenn wir die Möglichkeit gegeben sind dann kann wir auch zusammen mit einer anderen klar kommen Und diese Haus, wie immer sagen das ist Brandenburg zu Hause und so flugt.

00:56:21: Das heißt wir sind da!

00:56:24: Ich denke wir sind hier und wir gehen nicht wo mehr.

00:56:30: Die Leute müssen auch mit uns kommen.

00:56:32: Wenn sie zu uns kommen und wir treffen irgendwo in die Mitte... Frele am besten und wir können auch zusammen gucken, wie die Gesellschaft weiterentwickeln kann.

00:56:53: Wir hoffen, dass die Leute uns auch in anderer Licht kucken, nicht nur als Gefrüchte, aber auch als Mensch, wer zusammen als Nackbar wohnen kann.

00:57:11: Wir gehen so ein bisschen in den Endteil sozusagen unseres Podcasts.

00:57:14: Aber Annette, du hattest jetzt gerade noch ... dich hat es was vom Stuhl gekommen!

00:57:19: Du wolltest noch etwas dazu sagen?

00:57:20: Hast du noch eine Ergänzung?

00:57:24: Nein ich hatte ... Ich mein wir haben ja jetzt noch gar nicht darüber.

00:57:26: geht Brandenburg auf die Rechtsruck... Wir sind schon in einer politischen Stimmung, wo es sehr stark die Politik migrantische oder ausländernde Politik ist.

00:57:40: Oder weiß ich wie das blöde Wort heißt?

00:57:43: Sehr Leute einwickelt und manipuliert.

00:57:48: Und ich glaube, dass was Betsy sagt mit Wenn wir nach außen gehen hoffen wir, dass die Nachbarn uns auch sehen als Menschen.

00:57:56: Dass wir auch merken.

00:57:57: vielleicht entsteht da auch eine andere Willkommenskultur, als sie eigentlich hier in Deutschland propagiert wird.

00:58:07: Nämlich wirklich zusammenzukommen und das ist ja auch das was wir wieder lernen müssen egal worum es geht auch bei mir, egal unter welchen Herrschafts oder Unterdrückungs- oder Diskriminierungsstrukturen wir auch leben weil wir auch sehr unterschiedliche Alltägliche Diskriminierungserfahrungen ja auch oft machen.

00:58:30: Das ist ja jetzt nicht nur Rassismus, sondern es sind ja auch unterschiedliche andere Sachen dass wir da auch vielleicht daran zusammenkommen weil das ist die Chance für Veränderung auch eine gesellschaftlich nicht nur der AfD zu überlassen.

00:58:46: Weil das wie ist gerade so?

00:58:47: Die AfD bestimmt die gesellschaftlichen Themen gerade Und wir müssen uns das wieder zurückholen, dass wir bestimmen was wir wollen.

00:58:57: Das ist ein Teil des Zusammenkommens und wirklich auch die Power zu haben zu sagen ja so wie Bethesda!

00:59:03: Wir sind hier und wir bleiben hier und wenn ihr vielleicht einfach mal zu uns kommt, ist es vielleicht auch eine Chance, es dauert vielleicht.

00:59:11: Es ist ja auch in Dorf ne?

00:59:13: Es ist ein deutsches Dorf, das darf man auch nicht vergessen.

00:59:15: aber... Wir setzen einen Signal auch gegen rechts damit.

00:59:21: Das wollte ich dann sagen.

00:59:22: Absolut, absolut wichtig und Annette du hast für uns eine ganze Menge an Gründen und Beispielen geliefert wie wir sozusagen im Grunde genommen das Herz auch wieder öffnen müssen um den Zugang zu schaffen von unserer Seite aus um wahrnehmen zu können was die Bedürfnisse anderer sind in unsere Umgebung.

00:59:41: so und Ich glaube nicht dass von den Menschen, die AfD wählen.

00:59:49: Die heute dadurch die Manipulation auch letztlich verängstigt werden wie auch immer was da passiert dass sie nicht auch ihr Herz öffnen können das glaube ich nicht.

00:59:59: also ich glaube dass jeder menschen der Lage ist sein Herz zu veröffenten für sich selbst erst mal.

01:00:03: du hast immer davon gesprochen dass man das eigene herz sich selbst erstmal hört.

01:00:07: was möchte ich eigentlich?

01:00:08: also?

01:00:09: was möchte Ich tatsächlich?

01:00:10: Wie soll meine umgebung sein in der ich leben möchte Und quasi von innen anfangen, die eigenen Ängste sozusagen durchstehen um dann auf andere zugehen.

01:00:19: So habe ich dich verstanden und ich glaube dass das für jeden möglich ist, für den einen schwieriger.

01:00:24: Da hat ein längerer Weg vor sich weil er vielleicht schon zu sehr in sich gefangen ist Und für andere ist das einfacher und die können das vielleicht auch anders angehen und gestalten.

01:00:36: Insofern, dass dieses Projekt so sichtbar jetzt ist, dass es als Leuchtturm wahrgenommen werden kann, ist glaube ich ein wichtiges Zeichen dafür, dass überhaupt eine migrantische Perspektive nämlich gibt in diesem Land tatsächlich, die uns vor den Spiegel vorhält was wir da eigentlich für Gesetze schaffen gerade, wofür wir gerade wählen.

01:00:57: Wer wählt wen mit welchen Gesetzen und wie wir Menschen behandeln die da sind?

01:01:03: Das ist ja auch ein wichtiger Punkt.

01:01:05: Sie sind ja da!

01:01:06: Und wir behandeln sie hier jetzt.

01:01:08: also das ist jetzt unsere Aufgabe da zu schauen in welcher Qualität in Menschen würde wir das machen?

01:01:15: und viele Dinge bleiben vielen Menschen glaube ich bei uns wirklich im Verborgen.

01:01:20: Ich glaube du hast dann ziemlich starken Einblick inzwischen drin.

01:01:24: Für mich in meinem Alltag, da passiert nur was über die Medien sozusagen ich lesen kann oder vielleicht wissenschaftliche Statistiken Ausarbeitung, was auch immer.

01:01:33: das sind aber sehr vereinzelnde Sachen und sie sind nicht aus der Stimme der migrantischen Stimme so zu sagen und deshalb ist es total wichtig dass euer Projekt Reichweite hat sichtbar wird.

01:01:45: ein Beispiel ist auch für andere und das ist nicht das einzige bleibt Wenn unsere Community, die Startnext-Community, die Crowd ist ja schon ein bisschen dabei bei eurem Projekt.

01:01:56: Ich bin auch sehr glücklich dass da so viele aus der Crowd euer Projekt schon unterstützt haben.

01:02:03: was wollen wir denen noch nicht unterstützt?

01:02:05: Haben die vielleicht noch so ein bisschen zögern?

01:02:07: Was können wir den noch mitgeben?

01:02:08: Vielleicht lieber erstmal Annette wie kann man sie überzeugen dass jetzt Geld vielleicht mal so ein wichtiger Schritt ist für diese Selbstwirksamkeit, für dieses Empowerment.

01:02:19: Wie können wir die nochmal?

01:02:20: Weil ich glaube viele haben das Projekt gesehen.

01:02:24: Es ist einfach mal vorbeigewischt in den sozialen Medien oder auf der Plattform bei uns oder in der Presse auch mal.

01:02:31: Man sieht Dinge häufig aber reagiert ja nicht immer gleich.

01:02:33: Wir wollen jetzt aber, dass sie wirklich hingehen und unterstützen weil Sie wissen, absolut sinnvoll angelegt.

01:02:42: Wie kann man die jetzt überzeugen?

01:02:43: Du bist schon überzeugt, aber ... Die Zöger an das sind eigentlich die Wichtigsten gerade für mich würde ich sagen.

01:02:51: Das sind die bei denen wir eine Chance haben die Welle größer zu machen.

01:02:59: Schwierige Frage!

01:03:01: Weil ich meine wir haben beide jetzt schon ziemlich viel gesagt.

01:03:04: und diejenigen die wir noch nicht erreicht haben da frage ich eher die Leute selber, die jetzt vielleicht auch zuhören.

01:03:10: Warum haben wir euch noch nicht erreicht?

01:03:13: Denk mal drüber nach!

01:03:15: Ja sehr wichtig!

01:03:15: So weil ich glaube jetzt nochmal ein Appell zu setzen unterstützt eine Initiative von Selbstorganisierung und nochmal ein appell zu setzten nochmal ein paar schöne Worte so sagen.

01:03:31: Ich würde ihr sagen denkt selber Und möchte jetzt auch zum Ende auch nochmal sagen Dieses Geld, was wir gerade eingefahren haben ist super.

01:03:44: Der Dank ist sehr groß aber für das, was es werden soll und auch was es politisch auch für eine Ausstrahlung haben kann.

01:03:54: Für mich bin daran beteiligt nicht nur als Handwerkerin sondern weil ich das als politisches Projekt empfinde.

01:04:01: also meine politische Arbeit sitzt da gerade drin.

01:04:04: Ich könnte auch auf drei Demonstrationen täglich gehen organisieren oder an die Grenzen Europas wandern zu irgendwelchen Grenzkämmens.

01:04:14: Oder bei seine Seenotrettung dabei sein, aber für mich ist das ein Teil der politischen Organisierung.

01:04:20: Women Excel bzw.

01:04:22: das Projekt Home in Excel mit aufzubauen.

01:04:25: und alles was wir gesagt haben – die Perspektive bedeutet für den Ausbau, für die Sanierung, für diese Gestaltung dieses Projektes brauchen wesentlich mehr Geld als nur ein Haus.

01:04:41: Dieser Betrag ist ja noch nicht der Kauf, sondern es ist eine Anzahlung.

01:04:46: Wir brauchen also wesentlich viel mehr Geld.

01:04:52: Wenn man vielleicht noch inhaltlich nicht so sagt, ich finde das toll ... einfach dieses Gefühl von wir wollen Menschen unterstützen, dass sie was umsetzen können.

01:05:03: Einfach technisch durch einen Handwerker den wir auch mal bezahlen können weil wir alles im Moment kostenlos machen.

01:05:11: Wir haben vielleicht...wir haben doch nicht einen Handwerk bezahlen kann, weil wir das Geld gar nicht hatten.

01:05:17: dadurch fehlen natürlich auch Fachkräfte die uns unterstützen und das würde das natürlich auch ermöglichen, dass wir sagen wir wollen hier ein Seminarhaus ausbauen nach gesetzlichen Kriterien und nicht so alles selbst, dann müssen wir auch Geld in der Hand haben.

01:05:36: Wir brauchen jetzt diesen Handwerks-Kollektiv und wollen den das auch geben weil sie sollen auch von ihrer Arbeit leben können.

01:05:47: Das wollte ich nur noch mal sagen.

01:05:50: Absolut nachvollziehbar!

01:05:51: Betty, ich habe jetzt eine ganz verrückte und größenwahnsinnige Frage an dich die wir in unserem Podcast immer stellen.

01:05:59: Und ich hab mir jetzt Betty ausgesucht für die Frage, nämlich wenn du zur Bundeskanzlerin gewählt worden wärst und quasi jetzt in der Lage bist, wichtige Weichen zu stellen also richtig wichtige Weiche weil es gibt keine mächtigere Frau im Land als die Bundeskantlerin was fällt dir ein?

01:06:21: Was wäre das, was du zuerst machen würdest um dieses land deine die gesellschaft um dich rundherum zu verändern zu verbessern?

01:06:30: welche welche aktion würdest du machen?

01:06:33: was wäre das?

01:06:38: weil ich denke, es gibt viele Gerdet geworden.

01:07:07: Weil ich denke... Es gibt viele das man sagt sie sind willkommen, sie sind hier und so aber untergibt's auch viele andere Dinge.

01:07:28: Es gibt immer Abschiebungen!

01:07:30: gibt es immer die Grenze zu machen oder sie diskutieren das immer.

01:07:38: Also ich muss das wirklich gucken und sagen, nee, das geht nicht!

01:07:43: Wir sind ein Offenlad, das habe ich vor einem Monat gehört.

01:07:47: wir sind ein offener Lad.

01:07:49: wie brauche Menschen hier Und wie muss auch mit den Leuten... wir sind hier.

01:07:54: erst mal gucken wie sie kann in die Gesellschaft teilhaben.

01:08:03: Weil ich sehe jetzt, man sagt wir brauchen viele Kraft von draußen zu arbeiten aber es gibt Leute hier, wer hat keine Arbeit?

01:08:14: Erst mal mit diesen Leuten Beschiften machen.

01:08:19: Aber ich möchte auch eine Bundeskanzlerin für alle Menschen sein und holen von jedem.

01:08:28: Und dann kann ich entscheiden, was es für die Leute ist.

01:08:35: Weil es gibt verschiedene Leute und alle haben verschiedene Bedarf.

01:08:41: So muss ein Kanzler mehr holen können.

01:08:47: Wundervoll!

01:08:48: Also wir haben definitiv, man hätte wie du gesagt hast, offen genug tief genug reingeschaut in dieses Projekt, das ist auf jeden Fall zu verstehen aus meiner Sicht.

01:09:01: Ich wünsche mir von unserer Community und von allen die den Podcast hören uns sehen lasst es in deinem Herz sinken und überlegt euch wie könnt ihr Teil davon oder von ähnlichen Projekten sein?

01:09:16: Wie könnte euch da beteiligen?

01:09:18: Wie können wir als Gemeinschaft uns beteiligt um die stark zum Machen die gestalten wollen.

01:09:25: Das ist das Ziel von unserer Plattform und unsere Community, dass es euer Ziel gestalten können dürfen wollen.

01:09:32: Sich wirksam fühlen – das ist das Entscheidende!

01:09:34: Unterstützt Home and Exile.

01:09:36: Ihr habt dafür noch ein paar Wochen Zeit mit Launch der Folge und macht das Budget so groß wie möglich denn das Budget fließt einfach in gute Projekte und in Vernetzung Perspektive, die wir dringend brauchen.

01:09:50: Von Migrantinnen um zu verstehen welche Bedürfnisse haben diese Menschen, die bei uns im Land sind.

01:09:56: und ich danke euch sehr herzlich fürs Kommen.

01:10:00: Betti Dankeschön!

01:10:01: Danke dass du dir die Zeit genommen hast das du hast es echt wirklich richtig im Detail erklärt und durchgezogen.

01:10:08: Danke für diesen Mut wie ihr euch empowert Als gruppe von frauen für diese lange zeit auch seit zwei tausend zu.

01:10:16: gibt es das projekt anette.

01:10:19: Danke fürs dazustoßen.

01:10:21: auch ich hab das ja gesagt.

01:10:23: ihr seid ein tolles podcast kappel.

01:10:25: auch ihr könnt beide seiten unserer gesellschaft auf so ein bisschen diesen teil zumindestens zeigen und aufmachen.

01:10:34: Ich glaube, das war sehr spannend zu hören auch.

01:10:37: Herzlichen Dank und ich wünsche euch definitiv viel Erfolg!

01:10:43: Und im Grunde genommen die Lösung der meisten unserer gesellschaftlichen Probleme.

01:10:47: Vielen Dank.

01:10:49: Vielen dank,

01:10:49: dass

01:10:50: wir hier

01:10:52: sein durften.

01:10:55: Das war Fundingfieber der Podcast von Stutt Next.

01:10:58: Herzlichen Dank, dass du bis hierhin zugehört hast!

01:11:01: Wenn du meine Gäste in ebenso spannend findest wie ich dann teile diese Folge unbedingt mit deinen Freundinnen.

01:11:06: Wenn du das Projekt unterstützen möchtest, ist jetzt genau der beste Moment.

01:11:11: Du findest den Link zum Projekt in den Shownotes.

01:11:14: Du möchtst es mit deinem eigenen Projekt wirksam werden?

01:11:17: Dann leg jetzt los, baut dir deine Community auf und finanziere dich unabhängig auf startnext.com.

01:11:22: Für unsere treuen Podcast-Hörerinnen gibt es den Rabattcode S unter Strich, Fundingfieber Folge uns außerdem auf Instagram und tritt mit unseren Kontakt.

01:11:30: Wir freuen uns total über eure Wünsche, Kritik und Anregung.

01:11:34: Diese Podcast-Folge wäre nicht möglich gewesen ohne meine Guestin.

01:11:37: Deshalb dafür vielen, vielen lieben Dank.

01:11:39: Hinter den Kameras gab es bei diesem Podcast noch mal einen ganz besonderen Moment Denn Osama der diese Folge gefilmt hat ist selbst vor zehn Jahren aus Syrien zu uns gekommen und hat sich in vielen dieser Geschichten, die wir heute hier gehört haben wiedererkannt.

01:11:55: Osama hat diese Geschichten auch mit uns geteilt und unser Team damit sehr berührt.

01:11:59: Danke dass du Teil von diesem Podcast und dieser Geschichte warst.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.