Marie Nasemann - Wie viel Wut braucht Veränderung?
Shownotes
Marie Nasemann
Auf Instagram @marienasemann Das Projekt auf Startnext Kurzfilm Adda von Marie Nasemann Das Projekt braucht 20.000€ damit es umgesetzt werden kann. Unterstütze Marie jetzt!
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Details zu unserer Kampagne: Feministische Revolution starten https://www.startnext.com/feministische-revolution-starten
Beteiligt an dieser Folge
Gast: Marie Nasemann Host: Denis Bartelt Regie/Leitung: Florence Michel Design/Fotografie: Alexander Elsner Schnitt: Max Frisch Sound: alldatmaddis (Mathis Klemm)
Transkript anzeigen
00:00:00: Wut wird ja auch gerade gesellschaftlich Frauen oft abgesprochen.
00:00:04: Aber ich glaube, dass Wut eigentlich eine super Emotion ist.
00:00:07: Also die gibt einfach total viel Power Sachen umzusetzen.
00:00:11: Deshalb gehen wir bei den Themen Feminismus und Nachhaltigkeit nie so richtig die Puste aus weil wir noch längst nicht da angekommen sind wo ich gerne hin wollen würde.
00:00:26: Herzlich willkommen.
00:00:27: Mein Name ist Denise Bartelt, du hörst den Podcast von Start Next der europäischen Crowdfunding-Plattform zur Finanzierung von Projekten und Menschen die die Zukunft feministisch gestalten wollen.
00:00:37: in diesem Podcast spreche ich mit Menschen die mutig die Zukunft gestalten und dafür die finanzielle Hilfe der Community brauchen.
00:00:43: Ich möchte dass wir eine starke Gemeinschaft bilden uns gegenseitig unterstützen.
00:00:47: Dafür brauche ich dich als Unterstützerin.
00:00:50: Lerne mit mir spannende Menschen kennen lasse dich inspirieren hilft diesen Projekte mit deiner Reichweite und Feedback.
00:00:56: Los geht's!
00:00:59: Lasst uns jetzt eine feministische Revolution starten.
00:01:01: In den nächsten Podcasts von Start Next werde ich vor allem feministische Projekte vorstellen, für diese Folge habe ich mir Marie Nazemann eingeladen.
00:01:09: Marie ist Fair Fashion Activistin, Feministin Mutter Schauspielerin Podcasterin und vieles vieles mehr.
00:01:15: auf Instagram betreibt sie ihren Kanal mit fast dreihunderttausend Followerinnen.
00:01:19: Mit Marie habe ich über Feminismus gesprochen, zum einen weil ich als Ally versuchen möchte zu verstehen wie selbst noch besser unterstützen kann und was sich auch an mir noch ändern muss.
00:01:28: Und vor allem aber weil Marie mit eurer Hilfe den Kurzfilm Ada produzieren möchte der spielt in den neunzehntzwanziger Jahren und behandelt das Thema mentale Frauengesundheit.
00:01:37: Wir haben über ihre Kampagne gesprochen über das Gender Health Gap und wo sie ihre Energie hernehmen.
00:01:41: wir haben außerdem überlegt was es braucht um eine feministische Revolution zu starten.
00:01:46: Ich wünsche dir viel Spaß mit unseren Gedanken.
00:01:53: Triggerwarnung.
00:01:54: In dieser Folge sprechen wir unter anderem über psychische Belastungen, Depressionen und Fehlgeburten.
00:02:00: Bitte gebt acht auf dich und entscheide ob du diese Folge gerade hören möchtest!
00:02:05: Ich begrüße Dich, Marin Asemann in unserem Podcast Funding Fieber
00:02:11: hier
00:02:11: in Berlin im Publix sind wir ja ein toller Ort auf jeden Fall und hier passieren sehr viele spannende Dinge.
00:02:19: Aber du bist heute hier, weil du Boigbonds gestartet hast und weil du dich als Aktivistin und Feministin für verschiedene Sachen einsetzt.
00:02:27: Und ich würde gerne mit dir ein paar Dinge beleuchten und dann schauen wie wir startnext und unsere Crowd dich unterstützen können.
00:02:35: Ja voll gerne!
00:02:36: Wie wissen Du hier?
00:02:37: Wie geht's Dir heute?
00:02:38: Wie ist denn so Deine
00:02:40: Energie?!
00:02:42: Ich habe ja unsere Aufnahme gestern fast abgesagt, weil ich gestern in der Notaufnahme war meinem Kind, dass sich eine schöne Platzwunde in der Kita geholt hat.
00:02:51: Das ist einfach schön wenn man so denkt.
00:02:53: ja jetzt habe ich mal ein paar Stunden Zeit zu arbeiten und dann ruft die Kita an und sagt bitte abholen Platzwunden und dann verbringt man den kompletten Nachmittag in der Notaufnahme.
00:03:01: aber es ist alles gut gegangen musste nicht mehr genäht werden.
00:03:04: Dann dachte ich zuerst, ich muss heute absagen.
00:03:06: Aber er ist jetzt wieder in der Kita und jetzt läuft das hoffentlich heute.
00:03:10: Und ich hoffe, ich krieg nicht gleich den nächsten Anruf, dass die Wunde wieder aufgegangen ist!
00:03:15: Realitätscheck?
00:03:17: Ja wir haben das gestern noch sehr spät abends geklärt tatsächlich.
00:03:21: Ich freue mich trotzdem, dass es geklappt hat aber es wäre auch okay gewesen wenn wir es noch ein bisschen geschoben hätten.
00:03:25: Weil
00:03:26: das ist Reality Check.
00:03:27: also ich kenne das mit der Platzwunde auch.
00:03:29: Es ist schon lange her bei meinem Kind aber tatsächlich weiß erst mal gar nicht was los ist.
00:03:34: bist am organisieren und alles, was du geplant hast wird nicht funktionieren.
00:03:38: Aber das ist tatsächlich die Realität und cool dass wir es geschafft haben.
00:03:43: Ja ich freu mich auch, weil wir beide ein bisschen müde sind aber das
00:03:46: ist egal.
00:03:47: Ich habe das im Intro schon kurz gesagt, ich bin auch müde!
00:03:50: Das hat mehrere Gründe.
00:03:53: einmal, dass wir mit Startnext in einer krassen Transformation sehen.
00:03:56: Wir versuchen... die Realität um uns rundherum ein bisschen zu verstehen, damit meine ich vor allem künstliche Intelligenz und welche Auswirkungen das hat.
00:04:03: Wie positiv oder negativ das ist wie wir uns da abgrenzen was wir mit unseren Startenden so machen.
00:04:08: und auf der anderen Seite bin wütend natürlich wie viele andere auch und vor allem Frauen zurecht, wütent über das was wir in den letzten Wochen erneut wahrnehmen mussten.
00:04:18: Und ich habe heute Morgen auf dem Weg hierher von Dresden ein Podcast gehört von Cyber Homesie.
00:04:23: Die hatten mir da auch noch mal den Kopf gewaschen frisch denn ich selbst versuche natürlich schon so bisschen als Ally Mit Empowerment, dem Ganzen entgegenzustehen.
00:04:34: Auch mit einer Firma die das empowert.
00:04:36: Aber es sind wirklich Sachen, die mich auch wütend machen und ich hab gesehen dich macht's auch.
00:04:40: wie
00:04:41: gehts
00:04:41: ja mit den Sachen der letzten Wochen eigentlich?
00:04:44: Ja ganz gut!
00:04:45: Ich mache gerade so eine kleine Instagram Pause von dem Thema weil ich gemerkt habe dass ist schon krass bei Instagram wie der Algorithmus wenn man dann einmal auf das Thema geht und man quasi nur noch was zu Gewalt an Frauen angezeigt kriegt und das zwischendurch brauche ich auch mal wieder ein bisschen Abstand zu dem Thema, weil ich merke okay es beschäftigt mich sonst einfach von morgens bis abends.
00:05:05: und ja aber ich war auf der Demo hier in Berlin.
00:05:10: Ich wurde da sehr spontan Sonntagmorgen gefragt ob ich nicht am Nachmittag eine Rede halten will und ich war so äh bin ich jetzt die Richtige dafür.
00:05:17: Aber okay, egal.
00:05:18: Ich mach's irgendwie ... Früher hab ich öffentlich gemacht, dass ich so und so viele sexuelle Übergriffe in meinem Leben schon erlebt habe von Männern.
00:05:26: Also ich hab eh schon was zu dem Thema gemacht, dann dachte ich mir, okay, dann mach' ich das eben
00:05:31: auch.".
00:05:31: Und das war natürlich wahnsinnig aufregend vor vielen Menschen zu sprechen.
00:05:36: Wahnsinnig toll, auch zu sehen, wer alles so spontan gekommen ist.
00:05:40: Die Demo wurde echt erst zwei Tage vorher irgendwie organisiert.
00:05:45: Dann waren irgendwie dreizehntausend Menschen da.
00:05:46: Das war wirklich toll.
00:05:47: Auch viele Männer, ich hab mich echt über jedes männliche Gesicht auch sehr gefreut und es war einfach alles wild.
00:05:54: und dann gab's einen offenen Brief mit zweieinhalbundfünfzig Frauen die denn aus der Medienlandschaft unterschrieben haben gerichtet an die Politik das jetzt mal endlich Maßnahmen kommen müssen.
00:06:06: also ziemlich turbulente Zeit aber ist ja auch gut.
00:06:09: irgendwie hat man das Gefühl Es ist zumindest mal Thema und nicht nur irgendwie so in der Nische auf Instagram, wo es bei mir schon immer Thema war.
00:06:17: Sondern auch mal in so einer breiten Öffentlichkeit.
00:06:20: Ja, in der Tat hatte ich das Gefühl, dass es eine andere Dynamik diesmal hatte.
00:06:25: Und weil du gerade von Instagram gesprochen hast ... Der Algorithmus spielt uns beiden ja verschiedene Sachen aus.
00:06:31: Das heißt, wenn ich als Weiser Zismann in das Thema überhaupt reinkommen will, dann muss sich zumindestens mal länger auf der ersten Story bleiben, um quasi diese Menge dann auch zu sehen wie du sie siehst.
00:06:44: Und das ist auf jeden Fall krass und ich hab gemerkt wie vor allem retraumatisierend dass um mich rundherum bei allen Frauen angekommen ist also diesmal so eine Situation wo dieser Schock die Stärke die Größe auch nochmal von dem tatsächlich sich eigentlich bei allen mit denen ich gesprochen habe spürbar gemacht hat, dass es immer wieder dieses Gefühl ist für alle gleichzeitig.
00:07:06: Und das sich zwar um einen Fall handelt aber der bei allen Frauen auf jeden Fall was auslöst und diesmal noch mal viel stärker für mich auch spürba gewesen.
00:07:16: Wir hatten das Thema Feminismus im Januar geplant als Thema was wir für unsere Projekte größer besprechen müssen und jetzt verstärkt sich das so massiv und wir fragen uns natürlich welchen Beitrag können wir leisten, um... wie man das als Mutter da auch hingegangen.
00:07:32: Das heißt du hast eigentlich zu tun und trotzdem knabbst du dir die Zeit ab?
00:07:36: Und eigentlich geht es ja auch darum, wie können wir entlasten?
00:07:39: Wie kann mir das Thema voranbringen?
00:07:41: Wie können wir mehr Männer auch in das Thema reinbringen?
00:07:46: Wir glauben grundsätzlich dass Projekte sichtbar machen und reichweite Schaffen ein Weg sein kann.
00:07:52: Selbst setzen wir in dem Podcast versuche ich mich natürlich auch mit den Themen noch weiter auseinanderzusetzen.
00:07:59: Und ich hab da eine lange Reise hinter mir, ganz klar.
00:08:01: also ich verstanden habe als Mann was ich habe ohne zu wissen dass es ein Unterschied ist.
00:08:07: das hat wirklich lange gedauert und vielleicht ein ganz kurzer Ausflug dabei mir Als ich gegründet habe.
00:08:15: Das ging fast von alleine.
00:08:16: Also niemand hat das in Frage gestellt und ich habe irgendwann mal zu einer Ex-Partnerin von mir gesagt also ich glaube in Deutschland kann jede jeder gründen Und wir waren schon in einer Diskussion gefangen, weil reingesetzlich ist das möglich.
00:08:30: Aber die Rahmenbedingungen zwischen Gründerinnen und Gründern sind komplett verschieden.
00:08:36: Das sind so Wege, die ich da auch genommen habe, wo ich gedacht hab okay krass!
00:08:40: Das muss ich wirklich erst sehen und erkennen um zu verstehen wie kann nicht auch Gründeren oder AktivistInnen supporten?
00:08:48: Weil sie bestimmte Dinge... die für mich jetzt einfacher sind, nicht machen können.
00:08:53: Kurzes Beispiel dazu, dass wir da eben noch längst nicht sind.
00:08:57: eine sehr gute Freundin von mir arbeitet als Zahnärztin und möchte jetzt ihre eigene Praxis aufmachen hat Räume gefunden Und dann hat wirklich bei wo es darum ging diese Anmietung zu machen haben sie wirklich verlangt eine Bürgschaft von ihrem Ehemann.
00:09:17: Und da dachte ich mir so, das ist so, keine Ahnung, ... und ein Freund von ihr, der arbeitet auch als Tarnarzt.
00:09:27: Der eröffnet gerade die vierte Praxis!
00:09:29: wird ihn irgendjemand gefragt haben, ob es bitte eine Bürgschaft von seiner Partnerin gibt damit er diese Praxis aufmachen kann.
00:09:36: Also wir haben uns so dermaßen geärgert und ich dachte mir das kann doch nicht wahr sein dass ihr nicht zugetraut wird dass sie irgendwie diese praxis alleine wuppt und schafft.
00:09:44: also da habe ich wirklich hautnah gesehen zum thema gründung wie groß der gap ist ja wie groß Der vertrauensunterschied zu mann und frau Ja, das hinkriegt.
00:09:58: Ja wie quasi im Prinzip wir uns immer wieder als Gesellschaft an der Stelle blockieren auch und wie einseitig das ist was wir draußen als Vorstellung von Gründern haben tatsächlich wie ein seitig diese Perspektive ist und wie stark die Netzberge dadurch auch etabliert sind sich schwer aufbrechen lassen.
00:10:17: also ja noch mal ein Beispiel dass Plakativ ist und ich denke mir die Gründe dafür sind dreinstrukturell wahrscheinlich.
00:10:25: Und Sozialisierung, aber jeder jede Person die darüber nachdenkt muss sich ja auch fragen das ergibt gar keinen Sinn.
00:10:32: Aber okay wir versuchen wir versuchen mal so ein bisschen in unser Thema reinzukommen.
00:10:37: Ich habe hier So ein bisschen Wut und Müdigkeit Das geht so ein bißchen zusammen.
00:10:44: Ich hab gesagt, ich habe das jetzt beobachtet ganz stark und unsere Plattform versucht zu motivieren.
00:10:51: Und das ist ja auch so ein Widerspruch.
00:10:54: wir sind eigentlich müde.
00:10:55: Frauen sind müde davon was sie alles tun müssen um gründen zu können zum Beispiel oder um eine Förderung zu bekommen Oder ein Projekt.
00:11:02: wann wird einer Frau etwas zugetraut Davon müde zu sein?
00:11:07: Das kann...das ist Alltag sozusagen.
00:11:10: und trotzdem wollen wir da irgendwie rauskommen gemeinsam und ich möchte motivieren.
00:11:17: Jetzt hast du dein Projekt auf die Plattform gestellt!
00:11:20: Und versuchst da, ein bisschen auszubrechen.
00:11:23: Wie wohnst du die Energie jetzt her?
00:11:25: Um das trotzdem zu machen?
00:11:28: Gute Frage!
00:11:29: Hast Du die Energie oder...
00:11:30: Ja ich hab die Energie immer weil ich finde Wut wird ja auch gerade gesellschaftlich Frauen oft abgesprochen.
00:11:37: Auch Kinder sollen nicht wütend sein.
00:11:39: Man muss irgendwie brav und anständig sein.
00:11:41: Ich glaube in unserer Generation war es ja noch mal viel extremer so im Aufwachsen Dass man natürlich auch härter bestraft wurde.
00:11:47: aber ich glaub dass Wut eigentlich eine super Emotion ist, also die gibt einem einfach total viel Power und Kraft auch Sachen umzusetzen.
00:11:55: Also als in den TXT-Fabrik Rana Plaza in Bangladesh gestürzt ist da bin ich einfach so wütend geworden und ich glaube diese Wut über so ne Ungerechtigkeit in der Gesellschaft das einig ein sehr guter Motor und sehr gut an Trieb, der einen jeden Tag aufstehen lässt und dass tun lässt was man tun möchte.
00:12:14: deshalb gehen wir eigentlich bei.
00:12:16: Ja, den Themen Feminismus und auch Nachhaltigkeit geht mir eigentlich nie so richtig die Puste aus.
00:12:20: Weil wir einfach noch längst nicht da angekommen sind, wo ich gerne hinwollen würde.
00:12:25: Was
00:12:25: wünschten du dir in dem Kontext von deinen verbündeten oder zukünftigen Verbündeten Männern zum Beispiel?
00:12:32: Also wie kannst du unterstützt werden?
00:12:36: Naja, ich möchte einfach dass Männer auch für Gleichberechtigung kämpfen und das es nicht immer so geframed wird als ... Das ist ja was, was wir wollen!
00:12:45: Und wovon wir profitieren, deshalb müssen wir uns das erkämpfen.
00:12:48: Nee ich finde da gehören alle dazu und die viele Männer verstehen glaube ich auch noch nicht inwiefern sie auch selber von Gleichberechtigung einfach stark profitieren können.
00:12:57: Sie haben eher nur Angst Privilegien zu verlieren und ja ein paar werden sie auch verlieren müssen.
00:13:03: aber dafür gewinnen sie eben auch andere Dinge wie zum Beispiel dass sie in die Kehrarbeit mehr eingebunden werden, bessere Bindungen aufbauen, besseren Beziehungen haben für Menschen in ihrem Leben.
00:13:14: Insofern würde ich mir halt erhoffen, dass einfach von Männern auch mehr Drive ist und auch mehr Wut da ist.
00:13:22: Und eben nicht immer... Ich meine es ist jetzt auch nicht erst seit gestern das wir uns irgendwie zusammenschließen.
00:13:28: Das ist ja schon ein ganz Netzwerk an prominenten Frauen die dann eben diese öffentliche Briefe um zu aufsetzen.
00:13:35: Das haben wir genauso schon gemacht mit dieser Stadt Bild äußerungen von Friedrich Merz, wo wir auch gesagt haben Wir sind die Töchter und das brauchen wir.
00:13:43: Und es hat nichts mit der Herkunft zu tun sondern wir müssen einfach geschützt werden vom männlicher Gewalt wurde ja komplett ignoriert also nicht mit einem Wort mal irgendwie drauf eingegangen.
00:13:52: Das heißt wir machen diese Arbeit eigentlich schon sehr lange und ich würde mir einfach wünschen dass sich da Männer anschließen und dieser Arbeit auch mitmachen die natürlich teilweise oder größtenteils ehrenamtlich unbezahlt, das und irgendwie in unserer Freizeit noch nebenbei passieren muss.
00:14:08: Und natürlich haben wir dadurch auch weniger Zeit unsere Businesses voranzubringen, Geld zu verdienen und
00:14:14: Co.,
00:14:14: und da ist dann auch wieder Ungleichheit da.
00:14:16: Ja genau also die Nachteile verlängern sich dadurch dass es quasi von dieser Seite zu wenig Zugeständnis, Eingeständnissen und Support gibt.
00:14:23: Also siehe ich genauso und weil du gerade unseren Bundeskanzler angesprochen hast... Leider ist es ja so, dass er diese Debatte auch immer wieder erneuert mit Perspektiven die überhaupt nicht in die Zeit passen und die immer wieder ablenken davon worum's eigentlich geht.
00:14:38: Und die als Anerkennende der Rahmenbedingungen und dann arbeiten an diesen Rahmenbedienungen.
00:14:42: das frustriert mich persönlich extrem, dass es quasi eine Art von Überredungskunst braucht scheinbar oder man als müsste man es erklären so immer wieder erklären was eigentlich auf der Hand liegt.
00:14:57: Und ich glaube nicht mal, dass das Männer... Dass es eigentlich darum geht, dass sie Privilegien abgeben jedenfalls aus meiner Perspektive erstmal nichts, sondern, dass die genau die Privilegen einfach teilen können und zwar zu hundert Prozent ohne Abstriche.
00:15:12: Das wäre ja so für mich der nächste Schritt, dass sich daraus ergibt, dass diese Räume sich verengen für Männer Oh mein Gott, also das ist nur logisch.
00:15:20: Weil Räume dann geteilt werden besser und Sichtbarkeit geteiled wird Gestaltungsräume entstehen die bisher nicht da sind oder die sich schwer erkämpftern müssen.
00:15:29: Ja ich glaube auch dass diese politische Ignoranz des Themas auch zu der Wut führt weil irgendwie man möchte ja dann einfach mal gesehen und gehört werden.
00:15:38: Und wenn da immer noch so drüber gegangen wird, dass die Debatte irgendwie verschoben wird zu... Die Ausländer sind schuld?
00:15:45: Dann ist klar das einfach wie so ein Dampfkochtopf der halt sich immer mehr Dampf aufbaut und irgendwann explodiert er.
00:15:54: und wer weiß vielleicht streiken wir Frauen auch irgendwann und sagen okay wir machen jetzt nicht mehr mit Jetzt schließen die Kitas und jetzt schliessen die Schulen.
00:16:04: Und jetzt guckt mal, wie auch eure männlich funktionierende Welt irgendwie noch machen wollen so?
00:16:10: Ja im Grunde genommen ich glaube und deshalb haben wir unsere Quartal, unsere Kommunikation das haben wir ein bisschen weiterentwickelt.
00:16:17: Ich bin dafür dass es einfach eine feministische Revolution dass der Zeitpunkt dafür da ist.
00:16:21: Und wir wissen aus der Forschung, das für eine Revolution braucht in einer Gesellschaft nur drei Prozent der Menschen.
00:16:27: Das ist überschaubar viel und die Frage ist ein bisschen wann ist dieser Kessel sozusagen so am Bärsten?
00:16:34: Dass wird dieses Momentum erreichen.
00:16:36: und ja und das ist ja die große Chance, die ich auch sehe dazu gestalten und die Räume aufzumachen und Ich glaube es reicht aus wenn jetzt tatsächlich nur Männer diesen Raum noch füllen, um zu unterstützen.
00:16:48: Weil dann haben wir diese Größe erreicht und es gibt so viele Gesetze die überhaupt nicht richtig funktionieren, die nicht richtig umgesetzt werden oder durchgesetzt werden können, an denen gestaltet werden kann also auch im politischen Sinn.
00:17:01: Ich finde das ja spannend für ministische Revolutionen.
00:17:03: was hast du da so im Kopf?
00:17:04: Wie könntest du dir das vorstellen wie das aussieht?
00:17:07: Naja, tatsächlich glaube ich dass wir heute genau wissen was wir eigentlich wollen.
00:17:12: Was wir gelernt haben also Männer wie Frauen was nicht funktioniert?
00:17:15: Wir wissen das alles und wir könnten auch Ich fange jetzt mal mit Gesetzen an, die Gesetze so korrigieren, dass sie funktionieren können.
00:17:25: Es nützt uns ja nichts, dass wir ein Grundgesetz haben wo das eigentlich drinsteht.
00:17:27: Das muss ja ausgeführt werden.
00:17:28: es braucht also Kontrollcremien in irgendeiner Form ist es braucht einfach tatsächlich den Blick darauf.
00:17:35: ich sage jetzt mal das Anbrangern das laut aussprechen und das Veränderung forcieren und was jetzt gerade passiert passiert ja erst einmal nicht im gesetzlichen Rahmen sondern in der Öffentlichkeit durch die Wut durch die Lautstärke.
00:17:48: Wir haben ja leider ein Problem, wenn ich als Revolution das geht nur.
00:17:52: Wenn wir Kanäle finden und Communities die nicht begrenzt sind und alle Medien, die wir gerade verwenden können.
00:18:00: Die sind ja von den Tech Pros komplett eingeschränkt.
00:18:04: Das heißt was dort passiert?
00:18:05: Was dort erfolgreich wird wo sich im Netzwerk bilden kann überhaupt mit Frauen, mit Feministinnen.
00:18:11: Das wird ja durch einen Algorithmus bestimmt Und der Algorithmos ist dazu da Geld zu verdienen.
00:18:17: Total patriarchal konstruiert alles und es braucht im Prinzip Räume, die das nicht verhindern.
00:18:24: Und ich würde behaupten dass mit dem was jetzt schon in den letzten zehn fünfzehn Jahren immer wieder hochgekocht ist wir haben so viele Debatten dazu schon gehabt wenn sich über Medien und vielleicht soll das einfach auch nicht so sein patriarchal alle verbunden hätten bis heute und verbunden wären.
00:18:41: Dann wäre das eine Riesengruppe, da werden auch viel mehr Männer natürlich schon dabei aus meiner Perspektive weil die Sichtbarkeit, die Reichweite, die Größe davon viel klarer wird.
00:18:52: jetzt ist ja so.
00:18:53: du hast glaube ich aus vielen einzelnen Fällen bilden sich Gruppen aber sie sind nicht gut vernetzbar.
00:18:59: also Revolution wär eigentlich zu sagen wir bringen die alle zusammen die sprechen mit einer Stimme für diese großen Themen und dadurch sind sie so mächtig dass es Patria Schardt und seine Struktur einfach kollabieren muss.
00:19:12: Ja,
00:19:12: ich bin sehr inspiriert auf jeden Fall.
00:19:16: Ich werde das mitnehmen noch mal mit den einer oder anderen Frauen sprechen die ich da an der Spitze sehe ja mit Flagge
00:19:26: also auf jeden fall und von uns gibt es immer Empowerment in jeder Form.
00:19:32: wir haben quasi vor ein paar Jahren Als wir gestartet sind, startnext ist ja fünfzehn Jahre alt.
00:19:39: Das war eine ganz andere Internetzeit.
00:19:40: da war Facebook gerade relativ frisch.
00:19:42: du konntest quasi relativ schnell mit jedem auf Facebook befreundet werden ohne Limitierung eigentlich.
00:19:47: jeder konnte dich auch sehen mit dem was du tust.
00:19:49: und wenn du heute sozusagen versuchst Netzwerk aufzubauen dann hast du wahrscheinlich viel schneller Hater in deinem Netzwerk als die Menschen mit denen Du was konstruieren kannst in Zukunft.
00:19:58: und da sehen wir schon okay das ist kaputt.
00:20:01: Und ich habe vor fünf Jahren darüber nachgedacht, ob Start Next auch mit Algorithmen irgendwie das Verhalten der Nutzerinnen steuern sollte.
00:20:10: Ob das sinnvoll ist so und Ich finde Algorithme in der Form wie wir sie gerade draußen wahrnehmen evil weil Sie nur für dieses Geld für die Aufmerksamkeitsökonomie da sind.
00:20:20: Das kann man für eine Sache verwenden und ich würde auch sagen dass es hier in diesem Fall zum Teil passiert.
00:20:26: aber ich glaube das sowie der Effekt jetzt grad is höchstens zehn Prozent von dem ist, was er sein könnte ohne diese Algorithmen.
00:20:33: Und insofern würde ich da ansetzen und ich finde die EU-Kommission hat da teilweise ein Auge drauf durch Regulierung.
00:20:41: dafür werden wir auch nicht besonders gemocht aus im Silicon Valley dass wir da so viel regulieren wollen.
00:20:46: aber das hat ja einen Grund es hat Gründe und es dauert sehr lange leider.
00:20:50: Aber ich glaube es braucht eine feministische Revolution Weil ich sehe da alle Männer auch Innenbegriffen, die genau darunter leiden wie du gesagt hast.
00:21:00: Also es gibt einfach genug, die sie nur nicht greifen können fassen können noch nicht verstanden haben genau aber auf die das eine Auswirkung hat im Alltag.
00:21:06: Ja,
00:21:07: macht jeden Fall!
00:21:08: Okay also wir versuchen einfach mal irgendwie Teil von dieser Revolution zu sein und wenn ihr da was machen wollt Wir sind immer am Start und ich denke unsere Crowd ist da auch am Start.
00:21:18: Sehr cool.
00:21:19: Männer, du hast ja schon gesagt was du von Ihnen erwartest Hast du für jetzt, also um diesen Teil vielleicht so ein bisschen besprochen zu haben.
00:21:30: Für die letzten zwei Wochen?
00:21:31: hast du noch eine konkrete Botschaft an den Männer da draußen wie sie, ich sag mal eintreten können?
00:21:42: Vielleicht schaffen wir es ja irgendwie, die Eintrittsbarriere zum Feminismus zu senken weil ich glaube, da gibt's auch sehr viele verschiedene Mythen was Feminismus genau ist und vielleicht hast du da auch ne Idee.
00:21:56: Ich würde es
00:21:56: nicht so einfach machen, dass das falsch rüberkommt.
00:21:59: Es geht nicht darum, uns Männern das einfacher zu machen sondern weniger Widerstände zu schaffen.
00:22:07: Also wenn's jetzt konkret um digitale Gewalt an Frauen geht dann finde ich halt erst mal Frauen zuhören und Frauen glauben und sich auch selber hinterfragen.
00:22:19: Warum suche ich vielleicht direkt nach Gegenargumenten, dass das nicht so gewesen ist und der Täter das vielleicht nicht so gemacht hat?
00:22:29: Also eigentlich diese Selbstreflektion sich einfach wirklich mal ehrlich mit sich selber auseinandersetzen.
00:22:35: Und sich wirklich selber Fragen stellen wo bin ich vielleicht nicht selber aktiv gewaltvoll egal ob digital oder im öffentlichen Raum oder in der eigenen Beziehung?
00:22:47: Aber wo guck ich vielleicht auch weg?
00:22:50: Hätte ich vielleicht was sagen können, hab's aber nicht getan.
00:22:53: Weil ich zu bequem war, weil ich die Harmonie wollte, weil Ich nicht der nervige sein will in meiner Jungsgruppe, der irgendwie den sexistischen Witz sich dagegen lehnt und sagt ja finde ich jetzt irgendwie hier nicht so lustig.
00:23:07: also ich glaube dieses Es kommt eigentlich ein Herf, wenn ich mit so einer Achtsamkeit für das eigene Handeln und für die eigenen Worte.
00:23:16: Und auch für das eigenes Schweigen genauer hinzuschauen.
00:23:20: Wo könnte ich denn vielleicht doch ... Auch wenn's unbequem ist mal was sagen oder dagegen gehen?
00:23:25: Oder dem einen Freund mal sagen hey es läuft aber nicht wie du hier agierst oder Video keine Ahnung.
00:23:33: Deiner Freundin oder Ex-Freundin hinterher spielen.
00:23:36: Ja oder was weiß ich was?
00:23:37: also sowohl Wo sind Männer, wo überschreiten die einfach Grenzen?
00:23:42: Und wo kann man vielleicht mal was dagegen sagen und machen.
00:23:47: Ich habe bei mir gemerkt dass ich mich eher aus solchen Räumen wo diese Dinge passieren also Witze über Frauen zum Beispiel dass ich da eher rausgegangen bin.
00:23:58: Und es sehe natürlich quasi heute auch eher als ein Fehler an, weil wenn ich raus bin dann kann ich natürlich auch nicht drauf einwirken.
00:24:04: und ich habe auch gemerkt das wir als wir die Plattform... Wir haben zur zweit gegründet zwei Männer.
00:24:13: Ich hab dann immer gedacht so ah!
00:24:14: Das ist auch nicht zu hundert Prozent ausgebogen aber ich denke wir haben einen guten Modus gefunden in dem wir das gestalten Wenn ich quasi mich zurücknehme, also rausnehme aus der Debatte.
00:24:28: Dann kann ich auch nicht gestalten.
00:24:30: und wir haben bei Start Next am Anfang die Philosophie gehabt, wir schaffen eine Bühne.
00:24:37: Wir machen einfach ne Bühnen auf nehmen uns selber zurück in den Hintergrund und lassen den Projekten die Sichtbarkeit.
00:24:43: das war die Idee Bis ich dann irgendwann, da gehen liebe Grüße raus an Marie Rosi.
00:24:48: Ein Gespräch hatte eine Mitarbeiterin von uns ne ehemalige schwarze Frau auch und wir haben über Community Coats gesprochen
00:24:55: usw.,
00:24:55: bis wir dann festgestellt haben dass die Strategie die wir gefahren haben uns zurückzunehmen dazu führt das wir diesen Communities gar nicht die Stimme geben die sie selber nicht haben.
00:25:04: Das heißt dass wir tatsächlich unser Privileg nutzen dafür um lauter zu sein für Communities, die ganze Zeit am Schreien sind und trotzdem nicht gehört werden.
00:25:13: Das musste ich auch erst mal verstehen.
00:25:14: Und insofern also dieses ... Auch das Wegducken so ein bisschen aus dem Themen rausgehen sehe ich da ein bisschen als Problem und das hab' ich bei mir auf jeden Fall immer wieder beobachtet dass das so ein Modus ist wie ich selber mich sozusagen im Räumen bewegt habe wo sich das nicht so angefühlt hat.
00:25:32: aber es hilft auch nicht.
00:25:33: damit kann ich auch niemanden empowern.
00:25:34: Insofern muss ich auch ein Stück weit An mir an uns arbeiten und wir haben uns jetzt vor zwei Jahren auf die Fahne geschrieben, dass wir doch lieber laut sind mit unseren Themen.
00:25:45: Und so laut sind wie wir eben können auch mit unserem Privilegien.
00:25:51: Und dazu gehört auch das ich jetzt quasi mit ihren Podcast moderiere, obwohl ich gesagt habe, ich will gar nicht in der ersten Reihe stehen.
00:25:57: eigentlich muss es nicht sein, dass schon wieder ein weißer Mann da einen Podcast macht und mir geht's damit auch gar nicht so perfekt gut.
00:26:04: Aber ich akzeptiere natürlich, dass wenn das funktioniert wird trotzdem gehört werden.
00:26:09: Das ist für mich dann okay ein gutes Argument aber ich muss natürlich trotzdem daran arbeiten bis hin.
00:26:14: Geh mich zu!
00:26:15: Wenn du Bundeskanzlerin wärst welche Maßnahme würdest du sofort umsetzen?
00:26:19: Für Frauen, Mütter und Flinta weil Du die Umbände gemacht hast und die Chance nutzen wirst?
00:26:27: Also, da gäbe es glaube ich einige Gesetze die ich direkt erst mal auf die Strecke bringen würde.
00:26:34: Andere, die ich verabschieden würde.
00:26:39: Ja, das liegt eigentlich alles auch auf der Hand.
00:26:43: Das sind also zum Beispiel das Abtreibungswerbeverbot.
00:26:48: Das kann man ja einfach mal streichen.
00:26:50: Das Ehegattensplitting was dazu führt dass sehr viele Frauen aus aus finanziellen Gründen eher in Teilzeit bleiben, so in der finanzielle Abhängigkeit geraten.
00:27:00: Und gerade Frauen die finanziell abhängig sind, sind oft auch Frauen die häusliche Gewalt erleben und dann eben nicht schaffen zu gehen weil sie da schlecht aufgestellt sind.
00:27:10: also ich glaube da gibt es eigentlich relativ einfach und schnell ein paar Gesetze die man einmal machen könnte um eben Frauen besser zu schützen in Deutschland.
00:27:19: und gleichzeitig würde ich mir wünschen dass man halt genauer.
00:27:24: Also ich würde mir einfach wünschen, dass die Bundesregierung sich wirklich mal einfach mit dem Thema auseinandersetzt.
00:27:31: und wo kommt denn diese Gewalt her?
00:27:33: Also dann nicht immer nur sagt okay das sind jetzt die Zahlen und jetzt brauchen wir halt einfach mehr Plätze in Frauenhäusern was wir übrigens auch brauchen, was ich auch sofort auf die Strecke bringen würde.
00:27:42: aber wo kommt das her?
00:27:44: Wo kommt dieses Wut her?
00:27:49: quasi auch unregulierten Emotionen von Männern her?
00:27:52: und wo müssen wir eigentlich schon viel früher ansetzen, damit die einfach damit das nicht so ein Problem wird.
00:27:58: Also wirklich präventive Schritte gehen und ja und da eigentlich wie so einen Umschulungsprogramm für alle Männer in Deutschland.
00:28:08: Das ist halt nicht gut.
00:28:09: Klingt eigentlich
00:28:10: nicht so schlecht.
00:28:10: ich würde sagen die Frage die ich mir gerade stelle ist kann dass im Kapitalismus funktionieren?
00:28:17: Dieses Umschulungsprogramm, weil ich hab das Gefühl, dass sehr viel von Ellenbogen und Macht sozusagen Strukturen.
00:28:26: Das ist ja tief verankert in dem System, indem nur der Erfolgreichste sozusagen wortmächtig ist und gestalten kann wie wir das gerade ... Wir können das ja beobachten, es ist ja schlimm!
00:28:37: Wir sehen das ja, wie das nicht funktioniert Und kann sozusagen, könntest du als Bundeskanzlerin am Kapitalismus vorbei diese Sachen umsetzen.
00:28:46: Also werden wir jetzt vielleicht nicht rausfinden.
00:28:47: aber ich finde das wenn du fragst wo kommt dieser komische Wut her und so?
00:28:54: Ich find' dass ist ja unheimlich systemisch!
00:28:56: Nicht nur Sozialisierung, also unheimig systemisch... ...und es geht die ganze Zeit darum der Beste zu sein irgendwie und dann ist das nicht so.
00:29:04: Und wie gehe ich dann mit dieser Realität um?
00:29:06: Ich lade diese Verzweiflung, dieses Unverständnis.
00:29:10: Weil mir das alles zu steht irgendwie so ... Das lade ich woanders ab!
00:29:15: Wobei ja auch.
00:29:16: also Männer die lernen würden anders mit ihren Gefühlen umzugehen als eben aggressiv zu sein.
00:29:24: Die werden ja auch gesünder.
00:29:26: Die hätten ja auch weniger Suchterkrankungen, die wären weniger depressiv.
00:29:31: Also sie könnten eigentlich ja besser arbeiten und noch mehr zum Bruttoinlandsprodukt beitragen langfristig als unglückliche, unzufriedene Männer die ihre Frauen schlagen zu Hause.
00:29:44: Ich glaube nicht dass das die besseren Arbeiter sind als die, die durch ein eventuelles Umschulungsprogramm gelernt haben mit ihren Gefühlen irgendwie umzugehen oder die überhaupt zu spüren.
00:29:58: eigentlich müsste jeder Mann einen Kurs machen und lernen, wie er mit seinen Aggressionen umgeht.
00:30:03: Also ja vielleicht Frauen auch, vielleicht macht es uns einfach für alle.
00:30:06: so könnte wahrscheinlich nicht schaden aber Männer scheinen da ein ganz besonders großes Defizit zu haben.
00:30:13: Ich denke bei dieser Frage Bundeskanzlerin ist ich wirklich auf jeden Fall auf die Liste setzen wollen und wählen weil in der Tat glaube ich auch das ist der gesamten Gesellschaft so viel mehr bringt, als das wo wir gerade sind.
00:30:25: Das ist aber eine große Aufgabe also können wir auch dich an die Spitze unserer feministischen Revolution stellen.
00:30:32: Okay ich bin dabei!
00:30:33: Du bist dabei sehr schön.
00:30:34: Ja lass uns mal noch ein bisschen auf dein auf deinen Schaffen gucken bevor wir zu deinem Projekt kommen weil das Thema was du dort behandeltest es ja auch auf der Kanzlerinliste sozusagen.
00:30:44: ganz kurz du hast noch einen Blog du hast grade Rana Plaza vorhin noch gesagt das heißt da war für dich so'n großer Moment des wo du dich zur Aktivistin sozusagen entwickelt hast, erzähle nochmal ganz kurz so ein bisschen was da in dir vorgegangen ist und wie du heute damit umgehst.
00:31:00: Was dein Aktivismus in diesem Bereich heute ist?
00:31:04: Genau also diese Textilfabrik ist eben eingestürzt, damals sind über tausend Menschen ums Leben gekommen und als ich die Bilder im Fernsehen gesehen habe war Shit, ich muss irgendwie was machen.
00:31:15: Weil ich hab seit Jahren in der Modebranche gearbeitet und fand Mode schon immer toll und faszinierend aber habe natürlich einfach komplett weggeguckt und die Augen verschlossen vor dem Elend das eigentlich dahinter steckt und der massiven Umweltverschmutzung.
00:31:28: Und dann fing ich irgendwie an, mich mit dem Thema faire und nachhaltigere Mode auseinanderzusetzen.
00:31:34: Einfach mal zu gucken was gibt's überhaupt schon für Brands?
00:31:37: Was gibt es für Materialien?
00:31:39: Was kann ich kaufen?
00:31:40: Was gut ist, was schlecht ist?
00:31:42: Da habe ich mich ein bisschen reingebrained und irgendwann hatte ich so viele tolle Informationen zusammen dass ich dachte ein Block gründen und zeigen, was es eben gibt.
00:31:52: Und vor allem dann die Kleidungsstücke, die ich finde auch irgendwie so toll kombinieren, dass das einfach mit einem normalen Fashion-Block mithalten kann.
00:31:59: und dieses Image von der nachhaltige Pulli ist irgendwie so'n brauner Kratz-Pulli, dass sich dieses Image wandelt.
00:32:08: So kam es zu Stande.
00:32:10: Ich war damals auf der Schauspielschule in Hamburg ... Und ich komme ja aus München und München war meiner Meinung nach immer wahnsinnig unpolitisch, also sehr kapitalistisch.
00:32:19: Alle nur in ihren nine to five Jobs und niemand irgendwie auf der Straße.
00:32:23: und in Hamburg bin ich dann in so ein bisschen aktivistischere Kreise auch reingekommen.
00:32:28: War dann so mal bei meinen ersten Demos wenn er da auch am Weltfrauentag irgendwie zur Demo gegangen.
00:32:33: damals haben wir auch gegen Trump irgendwie protestiert davor der amerikanischen Botschaft Und da hab ich so durch die Schauspielschule gemerkt, cool.
00:32:44: Ich darf auch wütend sein!
00:32:45: Ich muss gar nicht als Frau immer hübsch sein und lächeln ... Das war ja schon aus meinem Modeljob sehr gewohnt.
00:32:54: Dieses bloß kein Ärger machen bei jedem Job, wo ich bin.
00:32:57: Die gute Laune muss da sein, das Lächeln muss sitzen.
00:33:00: Und ich glaube wirklich durch die Showspielschuhe habe ich gemerkt... Auch als Frau darf ich mal wütends sein.
00:33:06: Es darf mir was nicht passen, auf den Tisch schauen und sagen, so geht's nicht.
00:33:09: Und dann hab natürlich auch die Leute, ich glaub es ist immer Umfeld.
00:33:14: Die Menschen, die ich kennengelernt habe, die mich mitgezogen haben und ich gemerkt habe cool das macht Spaß sich für was zu engagieren und das Gefühl zu haben Missstände nicht einfach nur hinzunehmen weil man kann eh nichts machen sondern man kann eben schon Sachen machen.
00:33:30: damals in Hamburg haben wir ein kleines feministisches Kollektiv gegründet Und irgendwie eine Kunstausstellung gemacht und nur weibliche Künstlerinnen ausgestellt.
00:33:38: Und uns vor allem probiert auch gegenseitig Jobs zuzuschustern, weil es ist ja das was Männer sehr viel besser können diese fetternden Wirtschafts- und sich gegenseITich-Jobs geben.
00:33:47: Das haben wir dann irgendwie im Kleinen gemacht und es war einfach tollzusehen.
00:33:50: Akkulis funktioniert und man kann wirklich etwas verändern.
00:33:54: Also im Prinzip stiegst du sozusagen den Fast-Fashion Labels so ein bisschen die Crowd.
00:33:59: Wenn man so will, also die Aufmerksamkeit mit dem Thema um sie ein bisschen umzulenken auf die Themen, die dort tatsächlich eine Rolle spielen im Hintergrund, die nicht so transparent waren bis dahin.
00:34:11: und was ich interessant finde an dem Rückblick jetzt wenn ich an Rana Plaza denke Ich habe das Gefühl dass unsere Debatte hier eher war sind unsere Häuserfabriken stabil gebaut Und nicht, wie kann das eigentlich sein?
00:34:25: Dass da so viele Menschen vor allem Frauen im schlimmsten Fall sogar Kinder.
00:34:30: Junge Menschen auf so engen Raum für gar kein Geld sozusagen die Mode machen die hier dann aber doch relativ teuer ja auch verkauft wird.
00:34:38: und also dass wir auch da ein bisschen von der Debatte immer wieder versuchen abzulenken weil natürlich unsere Kaufmuster und dieses Verhalten was wir da haben muss ja auch reflektiert werden und zu dem Zeitpunkt war das die schlimmste anzunehmende Katastrophe im Grunde genommen und wir haben es nicht geschafft, vor der Katastrofe diese Umstände sichtbar zu machen.
00:34:57: Aber genauso wie im Fall Christian Ulm jetzt also es braucht so ein großes Medienwirksames Ereignis damit dann mal darüber gesprochen wird.
00:35:06: aber ich denke mir auch es muss eigentlich vorher passieren... Also die Infos sind eigentlich da dass
00:35:11: man schon
00:35:12: vorher darüber spricht.
00:35:14: Wir wissen das alles!
00:35:15: Wir brauchen nicht Medieneignis sondern wir brauchen tatsächlich aus meiner Sicht Reichweite für die Projekte, die das schon bekämpfen und bearbeiten.
00:35:24: Die gibt es ja schon aber die haben natürlich nicht so viel Reichweiten wie das Medienereignis was sich dann auf eine bestimmte Geschichte beziehen kann.
00:35:32: Und in meinem Gefühl nach ist es so dass wir in den letzten zehn Jahren sehr viele große Ereignisse hatten die genau auf dieselbe Sache eingezahlt haben.
00:35:40: also you name it!
00:35:42: Das ist wirklich viel.
00:35:43: Christian Ulm wäre jetzt nicht der erste große Fall, sondern es ist wieder nur einer.
00:35:47: Und das ist ja das Erstaunliche dass es irgendwie nicht möglich ist hier in die Umsetzung zu kommen.
00:35:54: so also das ist wirklich finde ich auch krass und ich finde auch schon dass unsere Medien da eine große Verantwortung tragen ehrlich gesagt.
00:36:04: Die sind ja genauso abhängig von den Algorithmen tatsächlich unserer Tech Bros und kommen da auch nicht so richtig raus und stehen auch unter kommerziellen Druck.
00:36:13: Wir sind da wieder beim Kapitalismus.
00:36:14: Selbst die Informationen, die wichtigsten um uns weiterzuentwickeln kommen an diesem Konstrukt nicht vorbei.
00:36:21: und ja wir können hier mit unserer Plattform versuchen demokratisch zu finanzieren aber das passiert alles auf einem ganz kleinen immer noch irgendwie niedlichen Level und es müsste viel größer sein.
00:36:32: also mein
00:36:33: Buch war... Deshalb lese ich Perspective Daily
00:36:35: Sehr gut sehr gut.
00:36:36: Wir haben ein
00:36:37: bisschen Werbung mal hier zu platziert Unabhängigen NutzerInnen finanzierten Journalismus.
00:36:45: Genau und wir haben es ja hier auch mit Korrektiv zu tun im Haus, die auch wirklich für wichtige, wichtige Meilensteine in unserem Journalismus, investikativen Journalismus stehen und deren Arbeit nicht wegzudenken ist gerade der aktuellen Lage.
00:37:00: Ich möchte jetzt doch zu deinem Projekt kommen.
00:37:02: Sehr gerne!
00:37:02: Das
00:37:03: ist nämlich auch super feministisch, du bist nicht nur Schauspielerin inzwischen sondern hast jetzt angefangen an einem eigenen Filmprojekt zu arbeiten.
00:37:12: Für uns doch mal ganz kurz da ein was passiert da?
00:37:15: Was hast Du vor und...
00:37:17: Ja voll gerne.
00:37:18: ich habe schon immer gerne viel geschrieben.
00:37:21: als ich hatte früher so Kolumnen für Magazine dann habe ich ein eigenes Buch geschrieben.
00:37:27: Und ja, natürlich meine Instagram-Posts sind natürlich immer nur kleine Texte so.
00:37:32: Aber mir macht einfach halt Sprache Spaß.
00:37:35: und durch den Beruf als Schauspielerin habe ich natürlich auch viel mit Drehbüchern zu tun die ich lese.
00:37:40: und ich hab schon in den letzten Jahren bei meinen Drehs immer gemerkt... Dinge geändert, meine Texte geändert oder die noch ausgefeilt.
00:37:47: Ich durfte das!
00:37:49: Zum Glück habe ich bis jetzt echt immer ziemlich viel einfach durchbekommen teilweise ganze Szenen umgeschrieben und ich auch dachte mal schauen ob der Sender mir das freigibt.
00:37:57: aber es hat echt immer geklappt.
00:37:59: und ja es hat mir einfach so Spaß gemacht dass ich mir dachte ja also vielleicht kommt mal irgendwann eine Idee und ich schreibe mal selber was und dann hat mir mein Vater Ein bisschen was von meiner Großmutter erzählt, was ich noch nicht wusste.
00:38:12: Meine Großmütter hat ein Kind verloren im Wochenbett also eigentlich hatte mein Vater erst der älteste von drei Geschwistern hätte noch einen älteres Geschwistchen gehabt sind ja immer so Sachen die man irgendwie so fernhält von Kindern und Enkelkindern weil man irgendwie denkt man muss dir irgendwie schützen und dann erfährt man das so nebenbei irgendwie mit Mitte dreißig und denkt du was?
00:38:34: Ich könnte auch beitragen jetzt aber wir bleiben bei deinem Thema.
00:38:38: Und ja, es fand ich natürlich krass.
00:38:41: Ich habe selber eine Fehlgeburt erlitten in den Jahr zwei Tausend achtzehn.
00:38:44: die war zwischen der sechsten und achten Schwangerschaftswoche also wirklich ganz am Anfang und ich kann mir nicht vorstellen wie unendlich grausam das sein muss im Wochenbett ein Baby zu verlieren.
00:38:57: und dann hab' ich mich einfach gefreut.
00:38:59: Oma war ein wahnsinnig herzlicher, lebensbejahender, positiver Mensch.
00:39:05: Und ich hab sie natürlich auf einmal jetzt mit anderen Augen gesehen und dachte mir so krass, die musste einfach mit diesem Schicksal leben damals ohne irgendwelche Therapiemöglichkeiten.
00:39:17: Wie hat sie das mental geschafft also mit diesem Verlust umzugehen?
00:39:23: Dann hat mein Vater mir auch eine Geschichte erzählt ... Also meinen Großvater war schon so ein patriarchales Familienoberhaupt, sag ich mal.
00:39:33: Der schon gesagt hat wo es lang geht und auch Krieg erlebt hat und so.
00:39:38: also das war glaube ich auch nicht immer einfach zwischen meinen Großeltern.
00:39:42: Und meine Oma hatte in der Waschküche die mein Großvater aus Prinzip niemals auch nur einen Schritt da reingesetzt hat Im Keller hatte sie eine Liste hängen an der Wand und hat dort Striche drauf gemacht, wann immer sie es geschafft hat beim Großvater nicht zu widersprechen.
00:40:00: Hat sie einen Strich auf diese Liste gemacht?
00:40:02: Und wenn sie zehn Striche hatte, hat sie sich was Schönes gekauft!
00:40:07: Das ist auf jeden Fall ein interessantes, starkes Self-Empowerment der Gewissen.
00:40:11: Aber dass es notwendig ist natürlich schrecklich.
00:40:13: Na ja, als mir mein Vater auch das erzählt, er dachte mir so krass!
00:40:19: Also dann in dieser Zeit zu leben mit einem Ehemann, der irgendwie Krieg erlebt hat und einen doch so... unterdrückt, dass man nicht mal als Frau irgendwie die eigene Meinung eigentlich sagen kann.
00:40:36: Ist schon heftig.
00:40:37: und dann fing ich irgendwie einfach an zu schreiben und dann studelte es so ein bisschen aus mir raus und hatte irgendwie halt Lust auch mal sowas Historisches also nicht nur selber zu drehen sondern auch mich in eine andere Zeit reinzuversetzen.
00:40:54: Aber natürlich hat das Thema an sich leider eine totale Aktualität.
00:40:59: Also die Gewalttaten, die Filmizide in Deutschland, die nehmen zu.
00:41:04: also die Zahlen gehen ja eher sogar noch mal hoch.
00:41:09: und deshalb dachte ich mir ist der Film auch wenn er in der Vergangenheit in einer anderen Zeit verortet ist eigentlich total aktuell.
00:41:18: Und ja, die Hauptdarsteller, also die Protagonistin.
00:41:23: Man erfährt nicht, ob sie jetzt ein Kind verloren hat?
00:41:25: Man erfahrt nur, sie ist junge Mutter und sie kommt nicht so wirklich gut an in dieser Mutterschaft.
00:41:31: Und man merkt, sie is depressiv auf irgendeine Art und Weise aber man weiß eben nicht was dahinter steckt.
00:41:36: weil ich glaub damals gab es, es gab nicht mal Worte wie Depressionen.
00:41:40: Also da war's nur so, warum bist du schlecht drauf oder warum bist immer traurig?
00:41:44: das kann ja nicht sein.
00:41:45: Du
00:41:47: hast so eine Idee, wie du das in den Dialogen schaffst.
00:41:49: Sozusagen nicht die moderne Sprache da reinzubringen, die das liegt uns ja auf der Zunge.
00:41:54: Dass es jetzt irgendwie in Form von Depression sein könnte und aber ist vielleicht zu der Zeit gar nicht reflektiert?
00:42:01: Ja, es ist einfach dieses Unverständnis von ihrem Ehemann.
00:42:04: Man hat doch den Krieg überlebt und man hat doch jetzt alles!
00:42:07: Man hat auch was zu essen dann muss man doch... Dann muss man doch glücklich sein.
00:42:12: Es ist ja auch, glaube ich oft das, womit depressive Menschen mit Angehörige haben die das nicht verstehen können dass es eine Krankheit ist und dann sagen du hast doch alles wie kannst du nicht glücklich seien?
00:42:25: Das geht
00:42:25: vielen heute genau so.
00:42:27: Genau dieses Unverständnis von der Sprache habe ich einfach probiert mich etwas anzunähern, was glaube ich so in diese Zeit fällt.
00:42:36: Wobei ich das Zeitfenster auch gar nicht so konkret erzählen will.
00:42:40: also es soll ein bisschen von den Kostümen auch so sein dass man's nicht so ganz hundertprozentig verorten kann.
00:42:45: Also das eine ist jetzt so ein bisschen das Thema Gewalt häusliche Gewalt dieses Eingrenzen in der Form verbal auch und das andere psychische Komponente, die Depressionen.
00:42:56: Die sich aus verschiedenen Facetten da jetzt eigentlich ergibt und ich habe gelesen es gibt einen... hab' ich mir extra zettelige geschafft wo ich ein bisschen was nachlesen kann.
00:43:04: Ein Gender Health Gap.
00:43:05: Ein Bord was viele gar nicht kennen.
00:43:08: Da gibts schon Statistinnen drüber.
00:43:10: wie viel ist das?
00:43:10: Ich kenne viel zu viele Und ich würde sagen ich bin damit vielleicht vor sieben acht Jahren oder so ein bisschen in Berührung gekommen Wo's darum ging dass einfach fast alle Studien sich an normallos, also dem weißen deutschen Mann oder den weißen Mann erst mal orientieren und dadurch gar nicht bekannt ist wie die Dinge wirken.
00:43:30: Also Medikamente oder so auf andere Körper sage ich mal und dass das einfach dazu führt, dass die Ergebnisse auch nicht gleich sind von Medikamenten oder dass die Verschreibung von Medikannten nicht funktioniert oder zu spät.
00:43:45: Ich habe gelesen betrifft ganz, ganz viele Felder und ganz spezifische Gesundheitsrisiken von Frauen.
00:43:56: Dass sie auch total unterbelichtet sind sozusagen durch die Forschung.
00:44:00: Und
00:44:01: das ist ja im Umkehrschluss total systemisch logischerweise weil wer studiert?
00:44:06: Wer früher vor allem in der Medizinforschung an wem werden Studien durchgeführt
00:44:11: usw.,
00:44:12: also dass es so komplex auch das Thema, dass ich quasi Ich bin nicht überrascht darüber, aber dass wir heute noch damit ein Problem haben.
00:44:20: Das überraschte mich schon das zwanzig-fünfundzwanzig wie ich gelesen habe, das überhaupt erst in Studiengänge wirklich einfließt.
00:44:27: Zwanzig, fünfundzwanzig letztes Jahr?
00:44:29: Ich denke mir so Moment also... Damit hätte ich jetzt überhaupt nicht gerechnet, dass es so ein Thema ist und genau darum geht's ja bei dir auch, dass Depressionen bei Frauen weniger akzeptiert werden überhaupt erst mal.
00:44:43: Dass es quasi gar nicht ernst genommen wird und dann deshalb auch nicht geholfen wird, ist deshalb schlimmer wird ...
00:44:50: Ja, ich meine, es gehen einfach viel zu oft Frauen zum Arzt die über Symptome berichten und dann heißt sie ja sind Sie vielleicht ein bisschen gestresst?
00:44:59: Einfach mal ein bisschen mehr entspannt.
00:45:00: Gerade junge Mütter ist natürlich anstrengend, jetzt gehen sie mal nach Hause und lassen sich entlasten oder so.
00:45:07: Aber dass da vielleicht eine Wochenbettdepression dahinter steckt... oder, dass es mal eine Vielgeburt gab und da kommen jetzt irgendwie wieder Emotionen hoch.
00:45:17: Also dann gibt's eigentlich so viele Themen.
00:45:20: PMS, PMDS also depressive PMS-Verstimmung.
00:45:25: So viele Frauen die ich kenne haben seit Schwangerschaften.
00:45:29: So starke Zyklusprobleme, so heftiges PMS.
00:45:31: und dann gehe ich zur Gynäkologin und sie sagt... Kann man leider nichts machen.
00:45:35: Sie können die Pille nehmen, aber sonst kann man nichts machen und der Pille werde ich auch depressiv.
00:45:41: Es gibt quasi einfach nichts was sich tun kann weil es so unerforscht ist.
00:45:46: Wenn Männer zwei Wochen im Monat ihr Leben hassen würden und nur schlechte Laune hätten dann gäbe's natürlich schon seit Jahrzehnten oder Jahrhunderten etwas dagegen.
00:45:58: Also das ist dann schon immer sehr frustrierend wieder.
00:46:01: und da denke ich mir, da muss man noch viel mehr darüber sprechen.
00:46:04: Ja und das krasse ist wir sind ja jetzt... Ich bin ja eingegangen im KI-Zeitalter.
00:46:09: Wir reden in so die Wissenschaft sonst wo es alles mögliche Glauben lösen zu können auch wenn's teilweise aussichtslos ist.
00:46:18: aber die Basis sozusagen unsere Gesundheit im Alltag einfach das reale Leben sozusagen, alles was da im realen Leben stattfindet.
00:46:27: Da sind wir quasi über die Männer nicht hinausgekommen im Grunde genommen.
00:46:31: und wenn die Männer jetzt vielleicht die unkomplexesten Organismen sind von uns Menschen dann haben wir quasi nicht viel erreicht.
00:46:38: eigentlich kann man auch sagen und es finde ich extrem krass und ich glaube das kann nicht oft genug lautstark formuliert werden dass wir uns das am Prinzip auch nicht gefallen lassen sollten dass wir hier so tun, als hätten wir die alles im Griff sozusagen und auf der anderen Seite haben wir gar nichts geschafft.
00:46:56: Also das ist eine Unbalance auch, die ist einfach eine große Ungerechtigkeit.
00:47:02: Und wenn Fördergelder notwendig sind für Forschung oder Forschungsgelder, dann muss man eigentlich aus meiner Sicht nicht danach fragen, ob man sie kriegen kann.
00:47:11: Sondern die müssen da sein!
00:47:12: Also wir müssen dafür jetzt einen Raum schaffen weil was jetzt verstanden haben gibt auch keinen Sinn.
00:47:17: das muss vollkommen klar sein dass da extremer Nachruhle bedarf ist weil man damit einfach sehr viele Frauen ein besseres Leben verschaffen kann.
00:47:28: und ja also ich finde es sehr erstaunlich dass mich kommen aus den aus den Siebzigeren so dass das so lange einfach.
00:47:38: Ich dachte immer, wir leben in einer relativ modernen Welt.
00:47:40: Aber es ist einfach nicht
00:47:41: so.
00:47:42: Das
00:47:42: geht so langsam voran?
00:47:44: Ja und das habe ich irgendwie bevor ich keine Kinder hatte ... hab' ich mich da glaube schon gesundheitlich sehr gleichberechtigt gefühlt.
00:47:52: wenn dann gegenüber aber in der Schwangerschaft von meinem ersten Kind ging's dann echt auch so los dass ich halt sechs Monate Schwangerschaftübelkeit hatte und mich teilweise bis zu sieben Mal am Tag übergeben habe und es quasi einfach nichts gab.
00:48:08: Also irgendwann habe ich dann mit extrem viel Recherche, auch nur weil ich glaube diese Schwarmintelligenz von meinem Instagram-Account habe herausgefunden dass mir hochtosiert das Vitamin D dagegen hilft.
00:48:20: aber ist da wirklich ein Prozess von mehreren Monaten um das herauszufinden?
00:48:24: Und diese Medikamente die es vielleicht von der Gynäkologin gab haben extrem müde gemacht.
00:48:28: also konnte man eigentlich gar nicht so machen.
00:48:30: Und er dachte mir, es kann doch nicht sein.
00:48:33: Dass ich bis heute noch auf Instagram von wildfremden Frauen gefragt werde, was hat dir damals gegen die Schwangerschaftsübelkeit geholfen?
00:48:40: Weil bei mir hilft nichts, was mir meine Ärztin gibt.
00:48:43: Also ich quasi medizinische Arbeit leisten muss, weil GönäkologInnen das nicht im Studium gelernt haben, was man dann mal gegen diese Schwangersschaftsübelkeiten machen muss.
00:48:52: Das ist einfach komplett absurd!
00:48:54: Es ist absurd und ich habe auch gelesen ... Ich hab immer gedacht Herzinfarkte, dass es sowas ... was Männer haben.
00:49:02: Mhm.
00:49:03: Aber nur weil ich das Gefühl so hab... Ich hatte das nicht recherchiert und musste dann feststellen, dass Herzinfakte bei Frauen einfach überhaupt nicht so schnell festgestellt werden.
00:49:11: Weil
00:49:11: die
00:49:12: Symptome mal ganz anders sind?
00:49:13: Die Symptomen sind anders!
00:49:14: Und sie sind zum Beispiel hier in der Statistik liegen eine Stunde länger in einer Notaufnahme ohne dass es erkannt worden ist als Männer.
00:49:22: Ja.
00:49:23: Das ist ja bei einem Herzinfakt sehr, sehr kritisch und allein dass das heute so dass das wie eine aktuelle Information sich anfühlt.
00:49:31: Auch für mich, finde ich ... Das ist nicht gerechtfertigt und da muss also dringend was getan werden.
00:49:37: Welche Wirkung möchtest du denn mit deinem Film, in dem es eben auch darum geht, Gender Health Gap, erzeugen?
00:49:45: Also die Botschaft, die du senden möchtes?
00:49:50: Ich glaube, ich möchte vor allem entstigmatisieren.
00:49:53: Also mentale Krankheiten vielleicht auch ein ... Schwierigkeiten haben in der Mutterrolle anzukommen, was glaube ich auch sehr viele Frauen beschäftigt.
00:50:04: Worüber aber niemand spricht weil Kinder müssen ja von Anfang an das allergrößte Glück auf der Erde sein so.
00:50:12: Und ja, natürlich auch das Thema irgendwie häusliche Gewalt und diese finanzielle Abhängigkeit.
00:50:18: Das schon noch mal sichtbar machen jetzt gerade mit dem Backlash, mit AfD und auch wieder teilweise seit der Pandemie so ein Reingeraten in so traditionelle Rollenmuster.
00:50:30: Ja, die ist eigentlich diese Frage stellen wollen wir wirklich zudem zurück dass eben Frauen irgendwie wieder Hausfrauen sind und quasi direkt abhängig sind von ihrem Ehemann und eben auch nicht die Freiheit haben, eigene Entscheidungen zu treffen oder zu gehen wenn sie gehen wollen.
00:50:47: Das wäre mir einfach wichtig glaube ich dass diese Themen irgendwie rüber kommen das die Leute natürlich inspiriert.
00:50:53: was ist inspiriert?
00:50:54: sind Anfang darüber zu sprechen Dass dieser Film auf möglichst viele Festivals geht da einfach Zuschauerinnern erreicht Und ja im besten Fall Bei jedem Einzelnen, der zusieht nicht nur Frauen.
00:51:07: Auch Männern vielleicht dazu führt noch mal zu hinterfragen wie lebe ich eigentlich meine Beziehungen?
00:51:13: Wie geht's mental den Menschen in meinem Umfeld?
00:51:16: Wo kann ich vielleicht mal ein offeneres Ohr haben oder Leute unterstützen?
00:51:21: Und jetzt ein bisschen Werbung in eigener Sache!
00:51:24: Du hast ja gehört wir wollen eine feministische Revolution starten.
00:51:27: damit das gelingt braucht es auch dein Projekt.
00:51:29: mach sichtbar mit uns was sich verändern muss.
00:51:32: Im April können feministische Projekte bei Startnext mit dem Code S-Unterstrich genug, thirty-fünfunddreißig Prozent der Erfolgsprovision in unseren Pro und Premiumplänen sparen.
00:51:41: Du sparst dadurch aber nicht vordergründlich Geld sondern erhältst einen größeren Funktionsumfang und zusätzliche Beratungsangebote von unserem Team.
00:51:48: Das soll dir helfen dein Projekt erfolgreich mit der Crowd zu finanzieren.
00:51:51: StartneXT gibt es übrigens seit Jahrzehnten.
00:51:53: wir sind eine Benefit Corporation also Bicorp zertifiziert damit gemeinwohl orientiert und wir schütten keine Gewinner aus.
00:52:01: Das ist ja ein Kurzfilm und der kostet auch Geld in der Produktion.
00:52:07: Mal abgesehen davon, dass du dich sowieso schon Stunden Tage, Wochen oder Monate damit beschäftigt hast und investiert hast.
00:52:13: Wie funktioniert denn so eine Kurzfilmproduktion?
00:52:16: Was müssen sich unsere Zuhörerinnen denn so vorstellen?
00:52:20: wenn Marinase man jetzt einfach vor hat einen Kurzfilm zu drehen was passiert denn da als nächstes also?
00:52:26: Also wir haben natürlich schon unser Kernteam zusammen, das ist auch eine weibliche Regisseurin und ne weiblichere Kamerafrau.
00:52:34: Diese Konstellation übrigens weiblicher Regie- und weiblichen Kamera gibt's nur in drei Prozent der fiktionalen Filme und Serien in Deutschland was ich so krass finde.
00:52:43: diese Zahlen also.
00:52:44: allein deshalb lohnt es sich eigentlich diesen Film zu unterstützen.
00:52:48: Genau, wir sind eben
00:52:48: das ... Das ist ein Hinweis auch an die Förderanstalten und an die Rundfunk-Anstalten.
00:52:52: Und überhaupt alle, die da Produktionen machen oder vielleicht mal drüber nachdenken sollten, wo in der Struktur der Filmproduktion ... Da wurde ja auch schon mehrfach darüber gesprochen.
00:53:02: aber wenn du sagst, es sind immer noch nur drei Prozent, dann geht ja offensichtlich noch einiges.
00:53:06: Also kurzer Hinweis finden wir wichtig, ist feministisch und passt zu unserer feministischen Revolution auf jeden Fall.
00:53:14: Wir wollen die Produktion so aufstellen, dass wir das allerwichtigste Location gesucht haben.
00:53:21: Die haben mir zum Glück gefunden.
00:53:23: in Mecklenburg-Vorpommern ist ein ganz toller.
00:53:26: Ja, so eine alte Schule.
00:53:28: So ein riesiges altes Haus mit ganz tollen Leuten, die da drin wurden und uns das zur Verfügung stellen zu einem zum Glück sehr vergünstigsten Preis weil sie auch einfach cool sind und sagen wir wollen die jungen Frauen irgendwie bei ihrer Arbeit unterstützen.
00:53:42: Also die Location war natürlich irgendwie das Wichtigste Weil man muss es natürlich in dieser Zeit verorten.
00:53:47: Und schöne Natur drum herum, die wir brauchen Genau.
00:53:52: und dann erstellen wir eben oder haben auch schon erstellt einen Plan mit den verschiedenen Ausgaben, die wir halt haben werden.
00:53:59: Nichts davon fließt natürlich in unsere eigene Tasche.
00:54:01: Wir machen das einfach weil wir den Film machen wollen aber ein Dreh kostet allein die Technik.
00:54:08: zum Beispiel.
00:54:08: also man muss Kameras ausleihen man braucht Licht tun Kostüme natürlich.
00:54:15: Catering für alle die Leute, die müssen irgendwas zu essen kriegen, die da arbeiten.
00:54:21: Die müssen dort alle übernachten.
00:54:22: Das ist cool das können wir alles komplett in der Location also quasi im im.
00:54:28: im Szenenbild werden alle über nachten aber es wird irgendwie funktionieren.
00:54:34: und Transport.
00:54:35: Wir müssen die Leute von Berlin oder wo sie dann herkommen dorthin bringen.
00:54:40: Also das sind so die Kosten, die da anfallen und natürlich klar.
00:54:43: Je mehr Geld wir sammeln, desto noch tollerer Kameras können wir ausleihen, destso mehr Möglichkeiten haben in der Postproduktion.
00:54:50: also wenn der Film erst mal gedreht wird dann... gedreht wurde, da muss er natürlich auch geschnitten werden.
00:54:54: Da gibt es dann irgendwelche Special Effects.
00:54:57: der Tonen muss irgendwie bearbeitet werden.
00:54:59: Das kenne ich mich ehrlich gesagt gar nicht so gut aus.
00:55:02: Filmmusik muss vielleicht erstellt werden die hier oder da noch über den Szenen liegt also in einfach viele kleine Einzelposten die man ja teilweise auch umsonst wahrscheinlich kriegen wird.
00:55:13: Also, wir werden bestimmt viele Leute dabei haben, die auch bereit sind vor Free zu arbeiten an dem Projekt.
00:55:19: aber dann vielleicht gibt's auch mal die eine oder andere Positionen, die wir nicht ganz gratis finden wo wir dann doch irgendwie jemandem bezahlen müssen obwohl ich natürlich am liebsten alle bezahlen würde.
00:55:31: Das klingt ein bisschen so als wäre das total natürlich dass wenn man in feministisches Filmprojekt macht dass da niemand bezahlt werden müsste und das ist natürlich total logisch wäre, dass alle bezahlt würden.
00:55:42: Und jetzt hast du ... Jetzt bist du ja bei uns auf der Plattform, d.h.
00:55:47: Crowdfunding, Schwarmfinanzierung.
00:55:49: Du fragst in dem Fall nach dem Geld der Crowd?
00:55:54: Das könnten ja im besten Fall Männer sein die sich engagieren wollen oder überhaupt deine Follower innen und die wollen wir auch aktivieren.
00:56:05: Es gibt ja aber auch Förderungen und solche Dinge.
00:56:08: Wie steht das so mit deinem Plan?
00:56:11: Warum entscheidest du dich jetzt für Crowdfunding, was ist mit Förderung?
00:56:15: wie funktioniert das System?
00:56:16: Also wir brauchen selber
00:56:17: noch ein bisschen Hintergrundwissen, um es besser zu verstehen.
00:56:20: Ja, wir haben auch eine Filmförderung beantragt in einem Bundesland wo wir dann mit einem Produzenten vor Ort quasi so ne Kooperation gemacht haben.
00:56:31: Wir haben da die Förderung nicht bekommen was glaube ich auch daran lag dass wir da noch keine feste Location hatten.
00:56:36: also eigentlich Diese Filmförderung sind ja immer sehr auf einem Bundesland spezialisiert.
00:56:42: Und man muss dann eigentlich schon, es muss irgendwie ersichtlich werden, warum will man das jetzt genau in dem Bundesland machen?
00:56:48: Unsere Story ist nicht wirklich ... In einem Bundeslands so fest zu verorten.
00:56:54: Also da hat es eben nicht geklappt.
00:56:56: und dass ich gesagt habe okay wir probieren's mal mit der Crowd weil die Leute sind da seit Jahren ... dürfen die quasi auch irgendwie gratis Konten von mir konsumieren.
00:57:07: Ich geb so viel von mir und wenn jetzt jeder mal nur ein Euro gibt, dann wär's schon sowas von überfinanziertes Projekt.
00:57:14: Das stimmt
00:57:15: aber ich muss da immer kurz rein grätschen weil ein Euro du weißt...
00:57:18: Das geht nicht!
00:57:20: Das
00:57:21: ist so teuer.
00:57:22: also wir versuchen ja beim Crowdfunding das Geld übers Internet einzusammeln.
00:57:25: Das heißt es wird nicht dir bar gegeben sondern ganz transparent auf der Plattform und die Gebühren die da entstehen durch Zahlungsmittel, Dienstleister da so PayPal und so.
00:57:36: Die sind halt einmal teuer und bei einem Euro bleibt nicht mal die Hälfte übrig.
00:57:39: Das ist wirklich furchtbar aber das soll nicht abhalten.
00:57:42: es gibt mehrere Möglichkeiten dich zu unterstützen.
00:57:45: das eine ist Geld.
00:57:46: das wäre jetzt das Grundprinzip vom Crowdfunding dass sie dir zehn, fünfzehn, zwanzig oder hundert Euro geben.
00:57:53: dafür gibt's auch kleine Dankeschöns.
00:57:56: und was ich aber genauso wichtig finde und dafür sind ja Followerinnen aus meiner Sicht am ehesten auch da das zu teilen.
00:58:02: Also quasi über das Projekt, den Inhalt zu sprechen also über das Gender Health Gap in dem Fall zu reden und das Projekt als eine Vision anzusehen wie man das entstigmatisieren kann.
00:58:14: Das wäre jetzt auch mein Aufruf an die Crowd da draußen unterstützt das Projekt von Marinazemann deshalb weil es inhaltlich aufbereitet mehr, was nicht oft genug besprochen wird offensichtlich und wo wir auch in hundert Jahren jetzt im Grunde genommen nicht weitergekommen sind.
00:58:34: Also weil das spielt ja in den zwanzigerjahren also ist quasi hundert Jahre her und wir gucken eigentlich drauf und stellen fest bis auf ein paar Dinge.
00:58:42: vielleicht hat sich nicht so viel geändert in der Wahrnehmung und das kann ja nicht sein.
00:58:48: Und deshalb finde ich solltet ihr auf jeden Fall euch das Projekt anschauen.
00:58:52: Den Link packen wir euch natürlich dann in die Show Notes Ja, am besten unterstützt finanziell.
00:58:59: Das wäre das Wichtigste damit es starten kann.
00:59:02: Dann werden wir aber auch noch Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern... Da gibt's jetzt nochmal eine Runde, da muss man sich das anfangen mal bewerben und kommt da aber auch extrem zugute.
00:59:14: wenn wir sagen hey wir haben ja schon über die Kraut von den Kampagnen so und so viel Geld schon eingesammelt dass sie dann eher sagen okay dann habt ihr schon mal geprooft so ist es irgendwie ein relevantes Thema und die Leute haben Bock drauf dann hat man da auch vielleicht ein bisschen bessere Chancen, weil Filmförderung gerade in Deutschland insbesondere von den Kurzfilmen ist einfach extrem schwer und jetzt wurden ja auch schon kulturell einige Fördermittel gestrichen.
00:59:37: Also alle müssen eigentlich diese
00:59:39: ganzen...
00:59:40: Die müssen gerade alles sparen, insofern öffentliche Filmförderung wertvoll.
00:59:44: Aber es ist wirklich nicht so einfach ... Nee, es ist extrem schwer das zu bekommen auch wenn man dann natürlich eine wahnsinnig hohe Konkurrenz hat an sehr vielen anderen Projekten.
00:59:53: und da weiß man halt nie was suchen Sie jetzt auch grade?
00:59:55: Was wollen sie jetzt grade?
00:59:57: Das ist auch noch meine Hoffnung dass... Auch wenn wir vielleicht auf Startnext die zwanzigtausend Euro nicht ganz kriegen Ja, das ist nicht alle
01:00:07: Tage Abend.
01:00:07: Also wir dann hier aktivieren was geht?
01:00:09: Aber wenn nicht, dann hoffe ich vielleicht auch darauf dass vielleicht Mecklenburg-Pommern uns noch ein wenig unterstützen wird.
01:00:16: Also aus meiner Perspektive es geht ja um Bildung und Gesundheit.
01:00:21: Es gibt in dem Bereich sehr viele Stiftungen eigentlich die sich... Sprachen fühlen könnten.
01:00:27: Nicht bis zuletzt sogar so Lotteriestiftung und sowas da alles gibt, also ich würde da jetzt gar nicht zur Richtung Filmförderfonds plus schauen sondern aus meiner Sicht bearbeitest du ja das ist ja jetzt nicht reines Entertainment, sondern es ist schon Entstigmatisierung inhaltlich schwer Und wichtig, da gibt's noch andere Andockpunkte.
01:00:47: So und vielleicht hilft uns ja das Projekt und ein Pitch Video und diese Podcast hier auch nochmal in der Stiftungswelt Dioran aufzumachen.
01:00:55: Vielleicht kann sich da jemand nochmal melden.
01:00:58: also es gibt ja noch drei vier Monate locker Zeit dich dazu unterstützen und ich denke da müsste es eigentlich Töpfe geben die sich dem Thema sowieso widmen sollten.
01:01:09: mindestens mal alle Töpfel die feministisch sind sollten da drauf schauen.
01:01:13: und aber Gesundheit.
01:01:14: Und diese Themen brauchen ja noch mehr eigentlich, mehr Raum auch.
01:01:19: Ja auf jeden Fall.
01:01:21: Wie fühlt sich denn so eine Crowdfunding-Kampagne für dich an jetzt?
01:01:24: So ist ein paar Tage vorbei, dein erster Start neben all deinen Themen die du hast aktivistisch.
01:01:29: auf einmal stehst du auf einer Bühne Kinder, die ihre Themen mitbringen
01:01:36: und in
01:01:36: Schlaf und ihre Platzwunden und den Schlafraum dein Insta-Channel und überall wo du so unterwegs bist.
01:01:43: Und noch ein Crowdfunding dazu, wie fühlten sich das für dich an?
01:01:46: Ja gut also ich glaube... Ich meine auch das Gefühl Männer machen das irgendwie am laufenden Band dass die irgendwie gründen und einfach Geld einsammeln für ihre Projekte.
01:01:57: Und ich hab tue mich doch so ein bisschen, ich glaub wir alle drei haben uns ein bisschen schwer damit getan.
01:02:03: Wir hatten es schon mal irgendwie vor einem Jahr überlegt und gesagt ne jetzt erstmal doch nicht und so.
01:02:08: Also ist ja schon irgendwie Es hat schon so was von, ja jetzt gibt uns irgendwie Geld.
01:02:12: Also es ist irgendwie ein bisschen komisches Gefühl muss ich schon sagen und gleichzeitig ist das aber irgendwie auch total Empowern.
01:02:19: wenn ich dann wirklich... Ich finde es ja auch so cool dass ihr da wirklich die Namen aufgelistet habt von den Leuten und da war dann irgendwie... Hast
01:02:26: du welche wiedererkannt?
01:02:27: Ja, ja!
01:02:28: Ich habe mir zum Geburtstag gewünscht dieses Jahr bitte Leute bringt mir keinen Geburtstagsgeschenk mit.
01:02:32: wartet noch eine Woche dann ist mein Crowdfunding Link online.
01:02:35: Da hab' ich natürlich Freunde irgendwie wiedererkannt.
01:02:37: Aber dann auch so eine zu sehen, die hat irgendwie viermal hintereinander gespendet.
01:02:40: Und ich war so keine Ahnung wer du bist, aber du bist cool und irgendwie mehrere ... Ich glaube sechs Leute haben sich gesichert im Abspann genannt zu werden und haben jeweils Hundertfünfzig Euro gegeben wo ich es so war.
01:02:53: Also richtig cool wenn jemand irgendwie für hundertfünfzig Euro spendet, so irgendeine fremde Person die ich nicht mehr kenne vertraut mir auch irgendwie dass ich da einen coolen Job machen werde oder dieses Projekt mache was irgendwie wichtig ist.
01:03:07: Also das schon kriege ich gerade Gänsehaut.
01:03:10: also es ist irgendwie voll schön zu sehen Menschen unterstützen, sodass sie ihre Kraftspitze
01:03:16: von außen oder?
01:03:17: Ja ja
01:03:18: es ist auch extrem motivierend das dann auch wirklich gut zu machen weil ich mir denke okay ihr habt jetzt alle Geld gegeben jetzt soll auch wirklich... Das machen wir jetzt nicht so im stillen Kämmerlein.
01:03:26: Ja, okay jetzt drehen wir mal irgendeinen Film.
01:03:27: Sondern es muss wirklich gut werden.
01:03:29: auch allein für die Leute, die irgendwie gezahlt haben habe ich das Gefühl und das ist eine gute Motivation.
01:03:34: Also was ich interessant finde ist auf jeden Fall dass du sagst ja Männer wenn sie Geld brauchen dann gehen die raus und schreien das auf dem Marktplatz so und du bist total klar, dass Sie Geld brauchen und da gibt's nichts zu verlieren und dass ihr da vorsichtiger drauf schaut oder sowas.
01:03:48: macht das jetzt mit uns?
01:03:49: Und so dass es da viel mehr mitschwingt wen fragen wir?
01:03:52: warum fragen wir?
01:03:53: also Ich habe da noch gar kein richtiges Rezept, ehrlich gesagt.
01:03:57: Aber ich glaube das es total wichtig ist zu verstehen dass alles ist quasi schon durchdacht der Wert die Bedeutung.
01:04:06: Alles ist irgendwie da und es ist für mich total logisch dann so sagen okay Ihr kommt jetzt mit an Bord, weil es muss ja groß werden.
01:04:15: Wir haben schon mal vorbereitet das Ding hier steht und ihr könnt nur noch das draufspringen als eigentlich ein kleiner Schritt.
01:04:23: Und die Forderung ist im Grunde genommen wenn man's als Forderungen überhaupt bezeichnen möchte Ist eigentlich klein.
01:04:31: Also ich wünsche mir auf jeden Fall auch dass sich das ein bisschen mehr auflöst.
01:04:36: ausgerechnet die Menschen, die am meisten investieren schon vorher in ein Thema und dann aber noch die größten.
01:04:46: Bremsen so in sich selbst haben.
01:04:48: Und das sind so Glaubenssätze, glaube ich.
01:04:50: Wann frage ich nach Geld?
01:04:51: Wann habe ich Geld verdient und so?
01:04:53: Die versuchen wir auch seit Jahren irgendwie aufzulösen und...
01:04:56: Das muss ich echt sagen da hast du gerade einen guten Punkt gemacht mit den Glauben setzen weil es glaube ich auch so ein Glaubensaatz von mir.
01:05:03: Ich muss immer alles alleine schaffen.
01:05:05: also mit dem bin ich jetzt auch irgendwie sehr erfreugreich durchs Leben relativ lange gegangen.
01:05:12: Ich brauche niemanden, ich bin selber so stark und so
01:05:15: weiter.".
01:05:17: Und das mir also schon immer auch privat total schwer fällt, Hilfe anzunehmen von anderen Leuten.
01:05:23: Weil ich immer denke, ich muss es irgendwie selber hinkriegen.
01:05:25: Insofern ist das eigentlich für mich auch voll die gute innere Arbeit diese Crowdfunding-Kamania zu machen weil ich einfach das mal los lasse und sage hey Marie!
01:05:34: Es ist auch okay wenn Leute deinen Projekt mitfinanzieren und mit unterstützen.
01:05:39: Du musst jetzt nicht alles selber unter Leidenschaft tun.
01:05:41: Absolut.
01:05:43: Wie hast du das gut?
01:05:43: Wenn da bei dir ein bisschen was ausgelöst wird... Du sagst, du denkst, man muss das alleine machen und so Survival-Marie irgendwie.
01:05:53: Aber du hast ja riesengroßen Schwarm tatsächlich an Crowd hinter dir!
01:05:57: Und ich würde behaupten die steht auch da zu dir und ist in der Lage dir sehr wohl bei bestimmten Dingen wirklich eine Reichweite zu schaffen, was möglich macht.
01:06:08: Also das sehe ich.
01:06:09: Also du hast diese Power im Rücken, hast du schon?
01:06:15: Kurzfilmen, der Moment in dem du sozusagen die Energie mit der Crowd da so teils aufteilst und gemeinsam tatsächlich so ein Ding erstemmst.
01:06:24: Also ich glaube es ist ein guter Moment ja
01:06:26: voll
01:06:26: weil ich meine sie können mehr konsumieren bisher von dir sehr viel input und gute und schlechte lagen sozusagen irgendwie und sich selbst damit auch reflektieren.
01:06:39: das ist ja das was sowieso jeden tag gibt's denn in gewissen Weise.
01:06:42: Und jetzt ist der Moment, wo du sagst so Leute.
01:06:44: Jetzt braucht's richtig Crowdpower
01:06:46: und
01:06:47: mal gucken also ich glaube das dass du da auf gar keinen Fall alleine bist und das es gut ist, dass du jetzt diese... Das ist ja wie eine Linie.
01:06:54: Crowdfunding geht online.
01:06:56: wir haben das mehr oder weniger zusammen online gestellt und so einen Moment so was ging da in dir vor konkret?
01:07:02: Also das würde mich für den Tag.
01:07:03: kannst du dich dann noch einversetzen.
01:07:04: Ja schon so oh Gott, oh Gott!
01:07:07: Jetzt gehts wirklich online.
01:07:10: Ah, was ist wenn ich irgendwie zweieinhalb Euro einsam bin?
01:07:14: Wie peinlich wäre das auch irgendwie, weil man so diese Erwartungshaltung hat.
01:07:18: Ich meine es jetzt immer noch sehr viel Luft nach oben und trotzdem bin ich jetzt schon über jede irgendwie hundert Euro mehr freu ich mich, weil ich weiß es einfach macht das ganze Projekt halt realistischer, dass halt wirklich auch noch Bub zu kriegen.
01:07:33: Ja, insofern bleibe ich auf jeden Fall optimistisch.
01:07:36: Aber es ist schon aufregend der ganz...
01:07:38: Also deshalb nennen wir das ja auch hier diesen Podcast.
01:07:43: Ja, weil das eine ist wer fiebert am Rand mit.
01:07:46: Ist deine Crowd schon richtig engaged würde ich sagen?
01:07:49: Ich glaube da kann man immer wieder noch mal ein bisschen das Feuer auch reinbringen und dann Fieber, weil es auch so ein Fiebertraum ist.
01:07:56: was passiert wann genau und warum funktioniert diese Information und die aber nicht wie knackig den Algorithmus für dieses Thema.
01:08:04: Weil dieser Film ist ja auch wieder... Das sehe ich in unserer Presselandschaft.
01:08:09: Alle wollen gerne über erfolgreiche Sachen reden.
01:08:12: Aber wie sollen denn Dinge erfolgreich werden, wenn man dann über die Dinge nicht redet?
01:08:15: Die noch nicht erfolgreich sein können!
01:08:17: Weil der Film muss ja produziert werden.
01:08:20: Wenn dann hinterher alle darüber reden, dann hast du eines deiner Ziele natürlich erreicht dass es Reichweite bekommt und entstigmatisiert.
01:08:26: aber bis dahin ist ja auch allein das du das vorbereitet hast, dass du rausgehst was jetzt alles schon passiert ist ... was Bedeutung hat, was andere nicht gemacht haben.
01:08:37: Also du jetzt mutig vorangehst und riskierst... Und das findet aber in der Kommunikation eigentlich nicht statt draußen.
01:08:44: Das finde ich super schwierig weil diese Motivation die du bekommst von außen jetzt durch das Feedback in irgendeiner Weise, das bestärkt dich ja auch so!
01:08:56: nur kommt, weil du am Ende etwas aus den Augen von anderen erfolgreich gemacht hast.
01:09:00: Dann hast du die ganze Zeit keinen Empowerment eigentlich außer dich selbst, deine Familie und deinen engen Freund oder so.
01:09:06: Und ich finde das so viel mächtiger wenn die Crowd empowered, die du nicht kennst.
01:09:11: Weil das ist nämlich krasses, krasse Gefühl.
01:09:12: Das habe ich schon mehrfach gehört.
01:09:15: Also ja, ich bitte euch unterstützt das Projekt, weil dieses Empowerement ist total wichtig für... Aktivistin für GründerInnen, für alle die rausgehen.
01:09:27: Unser Claim heißt mutige Gestalten in der Zukunft.
01:09:31: Wir haben das jetzt ergänzt.
01:09:33: Feministisch damit klar ist wie die Zukunft gestaltet werden muss.
01:09:37: und ich finde auch dass du mutig bist indem du sagst okay bei all dem was sich so spüre sozusagen was mich zurückhalten könnte.
01:09:44: Ich gehe jetzt damit raus.
01:09:46: Das ist ein wichtiger Moment und ich hoffe sehr, dass das für dich, die Produktion in guter Boost
01:09:52: ist.
01:09:53: Und dass sich das ... zwanzigtausend Euro, ich bin der Meinung, wenn genug zuhören und mitmachen und teilen, ist das möglich?
01:10:01: Also es ist ja kein unendliches Budget.
01:10:04: also das ist tatsächlich überschaubar finde ich und da wünscht ihr erst mal viel Erfolg.
01:10:08: vielleicht so zum Abschluss wir so einmal Wir möchten dich empowern für dein Projekt.
01:10:16: Ich hoffe, unsere Crowd empowert dich in deinem Projekt.
01:10:19: Wir haben uns in den nächsten Wochen noch vorgenommen weitere Podcasts aufzunehmen.
01:10:26: Podcaste?
01:10:27: Wie ist nicht mehr Zeit eigentlich?
01:10:28: Podcast oder?
01:10:29: Podcast
01:10:30: glaube ich!
01:10:30: Ich bin so auch so ein Wort akkubat, ich erfinde dann immer Ändungen hinten und dann wird es ganz ruhig podcasten.
01:10:37: Wir werden also noch ein bisschen podcaste in den nächsten Wochen und feministische Projekte aus anderen Perspektiven vorstellen einfach weil es so viele unendlich viele Frauen da draußen gibt Frauen- und feministischen Projekten.
01:10:50: eigentlich müsste das natürlich auch Männer geben mit feministischem Projekt.
01:10:53: aktuell sind die Frauen, die wir interviewn wollen mit ihren feministischen Projekt die da vorangehen.
01:11:00: Vielleicht können wir ja durch diese Sähe, die wir machen auch mal was aus dem Hut irgendwann zaubern mit denen wir nicht rechnen.
01:11:07: das finde ich sehr spannend.
01:11:09: Da ist aber noch ein Weg zu gehen und ihr werdet auf jeden Fall weitere Projekte hören sehen kennenlernen.
01:11:16: Und jetzt so zum Abschluss Marie wenn du eine Botschaft senden kannst jetzt gerade an Frauenmütter Flinta da draußen was vielleicht auch aus dem Gespräch jetzt hier oder aus der allgemeinen Lage, was würdest du den gerne mitgeben?
01:11:39: Weil wir den Raum vielleicht gerade aufgemacht haben.
01:11:41: Ja entweder bleibt wütend oder werdet wütent je nachdem, habe ich mit dem Thema schon auseinander gesetzt.
01:11:51: Ich hoffe einfach dass wir alle nicht zu müde werden.
01:11:56: Also, es ist glaube ich okay mal zwischendurch von dem Thema müde zu sein und sagen jetzt brauche ich echt mal eine Pause und jetzt muss ich auch mal Instagram irgendwie abstellen oder kann die Nachrichten gerade nicht mehr verfolgen aber dann immer wieder in die Kraft und Energie zu kommen und zu sagen hey das braucht halt schon uns alle ja es braucht auch Männer aber es braucht Leider auch diese Arbeit machen, Männer zu mobilisieren und umzustimmen.
01:12:28: Das braucht schon uns und unsere Kraft.
01:12:32: Ich hoffe, dass wir gemeinschaftlich schaffen aneinanderzudenken und das füreinander zu tun von Frauen für Frauen sowie unser Film ... Ich hoffe, dass die Kraft nicht ausgeht.
01:12:46: Ja okay also bleibt wütend sozusagen weil in der Wut tatsächlich eine Veränderungskraft liegt.
01:12:51: Also das sehe ich absolut auch so.
01:12:52: und Marie, ich danke dir sehr für dieses
01:12:55: spannende Gespräch.
01:12:57: Danke für deine schönen Fragen.
01:12:58: Ich hoffe
01:12:58: wir konnten ein bisschen da in die verschiedenen Themen eintauchen.
01:13:01: Das Thema Gender Health Gap, ich glaube es wird uns eine Weile beschäftigen.
01:13:07: Es fühlt sich für mich an wie immer noch in den Startlöchern.
01:13:13: Ich danke dir sehr für alles, was wir besprechen konnten.
01:13:16: Danke dir!
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01:13:53: Wir freuen uns total über eure Wünsche, Kritik und Anregung.
01:13:56: Diese Podcast-Folge wäre nicht möglich gewesen ohne meine Guestin.
01:13:59: deshalb dafür vielen lieben Dank.
01:14:02: Und außerdem danke ich meinem Team Redaktion und Orga Florence Michel Fotos und Grafik Alexander Elsner Schnitt und Mix Maximilian Frisch Sounds Mattis Glemm.
01:14:11: Vielen Dank, ihr Lieben.
01:14:12: Und ich hoffe wir hören uns bald bis zur nächsten Folge euer Denise.
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